<%@ Language=JavaScript %><%@ Language=JavaScript %> Lexikon der Telekommunikation, Z

Z

Zeichen Symbol ( alphanumerisch oder numerisch).
Zeichensatz Gesamtheit der unterstützten Zeichen eines Betriebssystems (bzw. Programms) und der jeweiligen Zuordnung zu Zahlen.
Zeitmultiplex-Verfahren s. Multiplexer.
Zeittransparenz Z. ist die tolerierbare Verzögerung bzw. Varianz der Verzögerung (Delay Jitter) bei der Datenübertragung, notwendig z.B. bei aussetzungsfreier Sprach-und ruckelfreier Videoübertragung ( ATM).
Zelle
  1. Übertragungseinheit bei ATM.
  2. (Funkzelle), BTS.
Zensur Nach einer ungebrochen dynamischen Entwicklung beginnen die ersten Forderungen nach Z. im Internet lautzuwerden. In China müssen PC-Besitzer ihren Netzzugang bei der zuständigen Polizeibehörde melden, in Frankreich dürfen keine verschlüsselten Emails verschickt werden. öffentlichkeitswirksam war die Sperrung von 250 Newsgroups sexuellen Inhalts durch CompuServe in einer Aktion vorauseilenden Gehorsams gegenüber der Münchner Staatsanwaltschaft. Nachdem viele Internet-Benutzer protestierten und CompuServe die Kündigung ihres Vertrags angedroht hatten, nahm CompuServe die Sperrung größtenteils wieder zurück und bietet nun die Kindersicherungs-Software Cyberpatrol an.
Internet-Kenner sind sich einig, daß eine vollständige Z. des Netzwerks nicht durchsetzbar ist. Verschlüsselung, geänderte Texte (Optimum statt Opium) und die schiere Menge an Informationen, die täglich aufläuft, machen eine Z. unmöglich. Strafrechtlich besteht außerdem ein Problem darin, den Urheber persönlich ausfindig zu machen, oder den Service-Provider zur Verantwortung zu ziehen ( Communications Decency Act 47). Es besteht allerdings auch Einigkeit innerhalb der Netzgemeinde, extreme Verstöße gegen die guten Sitten, z.B. Kinderpornographie, abzulehnen.
Zentralvermittlungsstelle Im Telefonnetz der höchste hierarchische Vermittlungsknoten. Z. liegen als Transitknoten in Netzkern und sind nicht für den Anschluß von Endgeräten geeignet.
Zerberus Deutsches Mailboxnetzwerk, bestehend aus ca. 200-300 Mailboxen mit 7000-10000 Benutzern.
Zip Packer
ZModem Für das Übertragen von Daten über eine Telefonleitung zu einer Mailbox inzwischen das gebräuchlichste Protokoll. Moderne Terminalprogramme können so konfiguriert werden, daß sie ZModem-Transfers automatisch erkennen. Der Unix-Befehl lautet
sz <dateiname>

sz steht dabei für send zmodem. Bei Mailboxen wird meistens durch einen Befehl, etwa durch das Anwählen der gewünschten Programme, ein Z.-Transfer gestartet, den ein modernes und entsprechend konfiguriertes Terminalprogramm automatisch erkennt und die Datei auf die Festplatte speichert.
Die Datenübertragungsrate hängt vom Modem, der Leitungsqualität, der Übertragungsgeschwindigkeit und den Verbindungseinstellungen ab. Z. verfügt über einen Fehlerkorrekturmechanismus ( CRC32), variiert die Länge der Datenpakete je nach der (zwischen 64 und 2048 Byte) und verarbeitet auch Jokerzeichen.
Zone Zusammenfassung aller Nodes eines Landes beim Fido-Netz.
Zugangskennung Login
Zugriffsrechte Umfang der Rechte bei der Inanspruchnahme von Netzwerk-Ressourcen (z.B. Drucker, Festplattenplatz, Rechenkapazität), bezogen auf eine Benutzerkennung. Die Z. werden vom Systemverwalter eingeräumt.
Zweidrahtleitung Verbindung zwischen Vermittlungsstelle und Telefonanschluß ( TAE). Um Kabeladern zu sparen, verwendet die Deutsche Telekom hierfür nur zwei Adern. Zwischen den Vermittlungsstellen wird die Verbindung auf vier Adern geführt.
Zweikanalbetrieb Kanalbündelung bei ISDN. Beim statischen Z. sind beide B-Kanäle permanent geschaltet, beim dynamischen Z. erfolgt die Zuschaltung des zweiten B-Kanals nach Bedarf.
Zyklische Blockprüfung CRC
Zyxel-Modus Firmenstandard von Zyxel Inc. für die Datenübertragung über Modem mit einer Datenübertragungsrate von 16.800 Bit/s und 19.200 Bit/s.
ZZF [Abk. für: Zentralamt für Zulassungen des Fernmeldewesens]
Bis 1992 zuständig für die Zulassung eines Endgeräts zum Anschluß an das deutsche Telefonnetz, inzwischen Aufgabe des BZT.