| X |
X-Windows |
| X.21 |
Definition der physikalischen Schnittstelle zwischen Datenendeinrichtung ( DEE) und Datenübertragungseinrichtung ( DÜE) bei synchroner Übertragung. In X.21 sind spezifiziert: Die Steckerbelegung, die elektrische Anschlußcharakteristik, die Bit-serielle Übertragung, Vollduplex-Operationen und Prozeduren für das Einrichten und Abbauen von Verbindungen. |
| X.25 |
Standardprotokoll der ITU, entwickelt um Terminals über weite Strecken an Großrechner anzubinden.
X.25 ist eine Norm für Netzwerke auf der Basis von Paketvermittlung (Länge der Datenpakete üblicherweise 128 Byte). Festgelegt sind der Datenaustausch über Schnittstellen zwischen Datenendeinrichtung ( DEE) und Datenübertragungseinrichtung ( DÜE) für die Schichten 1 und 2 des OSI-Schichtenmodells, entsprechend X.21, HDLC und einem Transportprotokoll. (vgl. Datex-P). |
| X.29 |
Protokoll, vgl. PAD. |
| X.31 |
ITU-T-Empfehlung, die das Protokoll Datex-P über ISDN ermöglicht (Telekom: Datex-P10I-D). Bei X.31 wird der D-Kanal mit einer Datenübertragungsrate von 9600 Bit/s genutzt. |
| X.75 |
B-Kanal-Protokoll für ISDN-Datenübertragung mit einer Datenübertragungsrate von 64000 Bit/s. X.75 hat effektive Fehlersicherungsverfahren integriert.
Standard-Einstellungen sind z.B. für Datenübertragung B2-Protokoll X.75 ( Datenblocklänge 2048 Byte), B3-Protokoll transparent, für Eurofiletransfer B2 X.75 (130 Byte Blocklänge), B3 ISO 8208. |
| X.400 |
1984 von der CCITT begründeter Standard der ISO, der ein weltweites, betriebssystem- und herstellerunabhängiges MHS (Message Handling Services) zum Austausch von elektronischen Nachrichten definiert. X.400 legt einen Satz von Protokollen fest, die das Format einer Nachricht ( Email, Binärdaten, usw.) festlegen. Er beinhaltet Festlegungen zum Versenden, Verwalten, Weiterleiten und Identifizieren von Nachrichten. X.400 baut auf Schicht 4 bis 7 des OSI-Referenzmodells auf.
Aufbau einer X.400 Adresse:
S=Surname (Nachname); G=Given Name (Vorname); O=Organization (Abteilung, Unternehmensbereich); P=PRMD (elektr. Postamt, z.B. Unternehmen, Konzern, Behörde); A=ADMD (Ladesvermittlungsstelle); C=Country (Landeskennung). |
| X.500 |
[telnet://x500.lrz-muenchen.de; Login:X500, Password: X500]
( ITU), Protokoll zur Verwaltung einer Telefonbuch-Funktion in Netzwerken, s. Directory Services, Global Naming. |
| XModem |
Relativ ineffizientes Protokoll für die Datenübertragung z.B. über Modem, benötigt nach jedem übertragenen Datenpaket eine Empfangsbestätigung ( ACK); übertragene Dateien können bis zu 127 Byte länger sein, vgl. ZModem. |
| Xon/Xoff |
Verbindungseinstellung zur Datenflußsteuerung über eine serielle Schnittstelle. Bei X. werden von den Kommunikationspartnern ASCII-Zeichen in den Kommunikationsstrom eingebunden, um den Datenfluß zu steuern: (Strg)+(S): Xoff, ASCII DC3 (19, Stopp); (Strg)+(Q): Xon, ASCII DC1 (17). |
| X-Schnittstelle |
Verbindung zwischen ISDN-Telefonen und PC; eine spezielle Software übernimmt die Rufnummernverwaltung und den Verbindungsaufbau, gesprochen wird über das ISDN-Telefon. |
| X-Windows |
[auch: X]
Graphische Benutzeroberfläche (vgl. Windows) für Unix-Rechner, basierend auf dem Client/Server-Prinzip. X. ist ein netzwerkweit einsetzbares Fenstersystem, womit sich auf dem eigenen Rechner (X-Server) die Fensteroberfläche eines anderen Programms (X-Client) nutzen läßt. X basiert auf dem X-Protokoll, das auf TCP aufsetzt.
Dabei werden Grafiken nicht punktweise (vgl. Bitmap) übertragen, vielmehr übergibt der X-Client Anweisungen zur Darstellung der Graphik, die der X-Server ausführt (um die Netzbelastung niedrig zu halten).
Für PC mit dem Betriebssystem Windows gibt es X- Emulationen. |