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| T1 | [Abk. für Transmission (Link)] Amerikanischer Standard mit einer Datenübertragungsrate von 1,544 MBit/s. |
| T3 | [Abk. für Transmission (Link)] Amerikanischer Standard mit einer Datenübertragungsrate von 44,736 MBit/s. |
| T.4 | Empfehlung der ITU für Fax-Übertragung ( G3). |
| T.30 | Empfehlung der ITU zu Aufbau und Durchführung einer Fax-Übertragung, beschreibt Rufinitialisierung, Wahl des Übertragungsmodus, Datenübertragung, Empfangsbestätigung und Rufbeendigung. |
| TA | [Abk. für Terminal Adapter] Schnittstelle für eine Datenübertragung zwischen PC und ISDN, etwa externe ISDN-Karte. |
| TAE | [Abk. für: Telekommunikations-Anschlußeinheit] Schnittstelle zum Anschluß von Telefonen, Anrufbeantwortern, usw. an das analoge Festnetz der Deutschen Telekom, seit 1989 im Einsatz. Bei ISDN werden IAE-Buchsen verwendet. Man unterscheidet zwischen TAE-F- und TAE-N-Buchse. An erstere lassen sich Telefone anschließen, für Nutzgeräte wie z.B. Anrufbeantworter oder Fax ist die TAE-N-Buchse gedacht. Buchse und Stecker sind mechanisch kodiert, d.h. ein TAE-N-Stecker eines Anrufbeantworters paßt nicht in die TAE-F-Buchse. Üblicherweise werden von der Deutschen Telekom TAE-Anschlußdosen eingebaut, die drei TAE-Buchsen bieten. Hierbei ist die Buchse in der Mitte eine TAE-F-Buchse, die beiden äußeren sind TAE-N-Buchsen; man spricht von einer TAE-NFN-Anschlußdose. Intern werden die Amtsleitungen über alle eingesteckten Geräte geleitet, dabei besteht Priorität von links nach rechts. Das Gerät, das ganz links eingesteckt ist, kann somit die Signale der TAE-F-Buchse bei einem Gespräch mithören und dessen Leitung unterbrechen: hat man etwa Faxgerät in der linken TAE-N-Buchse eingesteckt und ein schnurloses Telefon in der TAE-F-Buchse und hebt bei einem Faxanruf mit dem Telefon ab, kann ein (gutes) Faxgerät anhand des CNG-Tones den Faxanruf erkennen und den Anruf übernehmen. Die Verwendung von drei getrennten Geräten - Telefon, Anrufbeantworter, Faxgerät - ist theoretisch möglich, in der Praxis aber nicht einfach zu realisieren. Den Anrufbeantworter sollte man in die rechte TAE-N Buchse einstecken, das Fax in die linke TAE-N Buchse und die Geräte so konfigurieren (Anzahl Klingelzeichen einstellen), daß der Anrufbeantworter zuerst abhebt. Die Ansage des Anrufbeantworters sollte nich zu lange sein (weniger als 20 Sekunden), da das anrufende Fax die Übertragung abbricht, wenn es keine Fax-Gegenstelle mehr vermutet. Ankommende Faxe übernimmt dann das Faxgerät automatisch; falls es diese Funktion nicht hat, eignet es sich nur dann zum Zusammenspiel mit einem Anrufbeantworter, wenn das Fax eine eigene Anrufbeantworter-Schnittstelle anbietet. Alte Faxgeräte senden kein CNG-Signal, so daß sich diese Geräte schweigsam melden (s. Stillerkennung) und ihrerseits auf den Faxton des angerufenen Fax warten. In diesem Fall muß der Faxempfang durch den Druck auf die (Start)-Taste des Faxgeräts oder durch eine programmierbare Tonwahlsequenz, die man beim schnurlosen Telefon eingeben kann, gestartet werden. In der Praxis muß man sich bei derartigen Kombinationen meistens auf Kompromisse einlassen, weil bei den zahlreichen Kombinationen meistens eine nicht wie gewünscht funktioniert. Beispiel: Man hebt mit einem schnurlosen Telefon ab, nachdem sich der Anrufbeantworter schon eingeschaltet hat. In den wenigsten Fällen wird sich dieser dann automatisch ausschalten, sondern meistens parallel mitlaufen (Ansage läuft weiter, obwohl der Anrufer schon sprechen will) oder das Gespräch gar nicht erst an das schnurlose Telefon abgeben. Die Möglichkeit mit den wenigsten Problemen ist daher ein Kombifax. |
| Tag | HTML |
| TAN | [Abk. für Transaktionsnummer] s. Homebanking. |
| TAPI | [Abk. für Telephony Application Programming Interface] Programmierschnittstelle von Microsoft für PC-Telefon-Anwendungen. |
| Takt |
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| T-Card | [Tel.: 0 11 14] Telekom-Card; Ziffernkombination, die bargeldloses Telefonieren in über 50 Ländern über gebührenfreie Zugänge erlaubt; Für jede Inlandsverbindung wird ein Grundpreis in Höhe von 2,50 DM, für jede Auslandsverbindung von 3 DM verlangt. Dazu kommen noch die Gesprächskosten. |
| TCM |
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| TCP | [Abk. für Transmission Control Protocol] Protokoll, das für den Auf- und Abbau der Netzwerkverbindungen zwischen den beteiligten Stationen zuständig ist. Fehlerhafte Daten werden nochmals angefordert und übertragen. TCP (Schicht 4 beim OSI-Schichtenmodell) stellt eine gesicherte Verbindung zwischen Sender und Empfänger her, verfügt über Verbindungsverwaltung, Multiplexing und Flußkontrolle. Auf TCP setzen u.a. die Protokolle Finger, FTP, Telnet und SMTP auf. Der TCP-Header ist 20 Bytes lang (vgl. Datenpaket). |
| TCP/IP | [Abk. für Transmission Control Protocol / Internet Protocol] TCP/IP sind eigentlich zwei Protokolle, die jedoch umgangssprachlich oft als ein Protokoll bezeichnet werden. Es wurde von der ARPA im Auftrag des amerikanischen Verteidigungsministeriums entwickelt. TCP greift auf IP (Schicht 3 im OSI-Referenzmodell) zu. IP ist ein herstellerunabhängiges Transportprotokoll, das über Leitweg- und Datenflußsteuerungseigenschaften verfügt. TCP/IP hat große Verbreitung im LAN-Bereich und ist das Protokoll, das im Internet Verwendung findet. Anwendungen wie Telnet ( Login auf einer anderen Station) oder Netscape ( Browser für WWW) basieren auf TCP/IP; derartige Anwendungen werden als TCP/IP-Clients (s. Client/Server) bezeichnet. |
| TDM | [Abk. für Time Division Multiplexing] Multiplexer |
| TDMA | [Abk. für Time Division Multiple Access] Zuweisungsverfahren auf der Basis von Zeit- Multiplexing: jeder Kanal erhält einen eigenen Zeitschlitz (vgl. FDMA). |
| TED | Anrufregistrierungsdienst, abgelöst durch Televotum Plus. |
| TelAPI | Programmierschnittstelle für Telnet. |
| Tele | Bestimmungswort von Zusammensetzungen mit der Bedeutung „Fern", „Weit" (griechisch). |
| Telebox 400 | Nachrichtenübermittlungssystem ( MHS) der Deutschen Telekom auf Basis der CCITT-Empfehlungen X.400-X.420. |
| Telefax | Telekommunikationsdienst zur Übertragung von Fernkopien über das Telefonnetz, s. Fax. |
| Telefaxgerät | Faxgerät |
| Telefonanlage | Telekommunikationsanlage |
| Telefongesellschaft | Anbieter von Telefonverbindungen. In Deutschland ist dies v.a. die Deutsche Telekom (neben Service Providern für Corporate Networks), in den USA gibt es konkurrierende T., bei Ferngesprächen z.B. AT&T, MCI und Sprint. |
| Telegramm | [Tel.: 01131, Fax: 01136] Schriftliche Nachrichten, die bei der Deutschen Telekom zur schnellen Übermittlung aufgegeben werden können. Jedes Telegramm besteht aus Anschrift und Text (mindestens ein Wort). |
| Telegraphie | [wörtl. (griechisch): Fernschreiben] Telex |
| Tele-Info-Service | Tarifierungs-, Inkasso- und Statistikdienstleistung der Deutschen Telekom für Telefonate. Dem Anrufer werden neben der normalen Verbindungsgebühr Kosten für Informationen in Rechnung gestellt. Es gibt verschiedene Tarife (je nach Dienstleistung). Möglich sind neben Informations- und Beratungsdiensten auch Telefonspenden oder Telefonwetten. |
| Telekom | Deutsche Telekom |
| Telekom-Monopol | Sprach- und Leitungsmonopol der Deutschen Telekom, das ab 1.1.1998 vollständig aufgehoben werden wird. Erst ab diesem Zeitpunkt dürfen andere Telefongesellschaften Gespräche über ihre Leitungen anbieten. Eine Versorgung jedes Bürgers auch in den entlegensten Gebieten wird aber sichergestellt ( Universaldienstleistungsverordnung). Die Übermittlung von Daten fällt nicht unter das T. Wie beim Mobilfunk wird der Kunde ab 1998 zwischen verschiedenen Service-Providern wählen können. Allerdings wird sich diese Möglichkeit anfangs wohl nur auf Geschäftskunden beschränken; Privathaushalte werden wegen des geringen Umsatzes und der hohen Investitionskosten (Verkabelung, Verwaltung) nicht auf der Prioritätenliste der Telekom-Konkurrenten, etwa Mannesmann Eurokom, RWE Telliance, Thyssen Telecom, Vebacom und VIAG Intercom stehen. Bereits jetzt haben Unternehmen die Möglichkeit, ihre Filialen in Deutschland über Corporate Networks zu verbinden. |
| Telekom-Kosten | [Info-Tel.: 0130 1118; laut Telekom Preisinformationen Teil 2] Folgende Informationen sind ohne Gewähr, Stand März 1996: Die Bereitstellung eines analogen Telefonanschlusses kostet einmalig 100 DM (zusätzlich variable Kosten je nach Installationsaufwand). Die monatliche Grundgebühr beträgt 24,60 DM. Die Preise der Deutschen Telekom enthalten 15% Umsatzsteuer. Bzgl. ISDN s. ISDN-Kosten. Für die Berechnung der Preise von Telefonverbindungen sind die Verbindungsdauer, die Entfernung sowie die Tarifzeiten maßgebend. Die Verbindungsdauer wird in Zeiteinheiten (Takt) unterteilt und die Entfernung nach Tarifbereichen gestaffelt. Die zu bezahlende Verbindungsdauer beginnt mit der Entgegennahme des Anrufs beim angerufenen Anschluß. Die Verbindungsdauer endet, sobald die Verbindung getrennt wird. Eine Tarifeinheit kostet 12 Pfennig. Taktzeiten werden immer zum angefangenen Takt berechnet. Tarifzeiten:
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| Telekommunikation | [griech. tele (fern, weit) und lat. communio (Gemeinschaft)] Austausch von Nachrichten über größerer Entfernungen mit Hilfe von T.smitteln wie
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| Telekommunikationsanlage | Ermöglicht die Einrichtung einer internen Telefoninfrastruktur z.B. in einer Firma. Beispielsweise lassen sich an eine T. für ISDN neben digitalen bis zu acht analoge (für das herkömmliche Analoge Netz, z.B. Telefon, Faxgerät, Modem) Endgeräte anschließen. Im internen Netz kann man kostenlos telefonieren oder weiterverbinden. T. für das analoge Festnetz verteilen z.B. eine Amtsleitung auf mehrere Nebenstellen, die jeweils eigene Rufnummern erhalten können. Moderne T. lassen sich über einen PC ansteuern und programmieren, z.B. zur Gebührenerfassung der einzelnen Nebenstellen, oder zu bestimmten Zeiten stummschalten ( Nachtschaltung). T. für ISDN fördert die Deutsche Telekom bis zum 30. Juni 1996 mit 700.– DM, falls ein ISDN-Mehrgeräteanschluß beantragt wird (vgl. ISDN-Förderung). Eine T. lohnt sich dann, wenn man mehr als vier analoge Endgeräte an ISDN anschließen will, weil ein a/b-Adapter dann nicht mehr ausreicht. |
| Telekommunikations - Anschlußeinheit |
TAE |
| Telematik | [Kunstwort aus Telekommunikation und Informatik] T. ist die Vernetzung unterschiedlicher Kommunikationsmedien oder Personen zu einem interaktiven System mittels der neuesten Computertechnologien. Diese Vernetzung wird oft als Analogie zum Gehirn beschrieben (Global Brain). |
| Telephony | Integration von Telefon und PC. |
| Teles | [http://www.teles.de] Hersteller von ISDN-Karten. |
| Televotum Plus | Anrufregistrierungs-, Anrufauswerte- und Informationsdienstleistungsservice auf der Basis des Intelligenten Netzes ( IN). Der Kunde kann zwischen Sofort- und Auswertestatistiken wählen. |
| Telex | [Abk. für Teleprinter Exchange] International standardisierte Textkommunikation (50 Baud, 420 Zeichen/Minute) auf Basis des Fünferalphabets, in Deutschland seit 60 Jahren verfügbar. Weltweit sind ca. 1 Mio. Teilnehmer an das Telex-Netz angeschlossen, in Deutschland ca. 23000. Bei T. besteht eine direkte Verbindung zur Gegenstelle, das empfangene Dokument ist zeichen- und zeilenweise identisch mit der Quelle. |
| TelMI | [Tel.: 01802 16 61 66] Funkrufdienst der Deutschen Funkrufgesellschaft. T. erlaubt im Gegensatz zu den anderen Funkrufdiensten (noch) den grundgebührenfreien Empfang von Texten. Der Absender ruft dazu den Auftragsdienst an und gibt die Nachricht mündlich auf. Die eingetippte Nachricht wird dann verschickt, 100 Zeichen kosten ca. 2,48 DM. Numerische Botschaften kosten 0,77 DM. Sprachnachrichten (ähnlich einem Anrufbeantworter) werden aufgezeichnet und dem T. Kunden eine Nachricht geschickt. Dieser kann die Sprachnachricht über Telefon abhören. T. ist im Moment (März 1996) auf Berlin, München und Rhein-Main beschränkt, die Versorgung des Ruhrgebietes ist geplant. Es gibt acht Rufzonen, bei jedem Wechsel muß sich der Teilnehmer kostenpflichtig ummelden. Zukünftig soll T. zusätzlich kostenfrei Veranstaltungstips (Kinopremieren, Konzerte, Ausstellungen) verschicken. |
| Telnet | [Abk. für Teletype Network] T. ermöglicht die Benutzung entfernter Computer über ein Netzwerk. Der lokale Arbeitsplatzrechner wird hier als reines Terminal betrieben, d.h. die Rückmeldungen des fremden Computers werden am lokalen Bildschirm angezeigt und jeder Tastendruck auf der lokalen Tastatur wird zu dem entfernten Computer übertragen; dadurch kann z.B. die Rechenkapazität eines Großrechners über eine vernetzte Station genutzt werden. |
| TERENA | [Abk. für Trans European Research and Education Networking Association] Aus dem Zusammenschluß (20.10.1994) von EARN und RARE hervorgeganges europäisches Netzwerk für Wissenschaft und Bildung. |
| TERM |
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| Terminal | Als unintelligentes T. bezeichnet man eine Monitor-Tastatur-Kombination, die nur zur Kommunikation (meist über eine serielle Schnittstelle) mit dem eigentlichen Rechner verwendet wird. Das T. zeigt die Daten an, die der Rechner sendet, und überträgt die Tastendrücke an diesen. Intelligente T. erlauben z.B. die Programmierung von Tasten (Makrobelegung, Abkürzungen, usw.) oder das Umschalten zwischen verschiedenen Emulations-Modi (z.B. VT-100 oder VT-220). Heute verwendete Terminalprogramme unterstützen meist mehrere gebräuchliche Terminal-Emulationen. |
| Terminaladapter | Externes Modem für ISDN, vgl. ISDN-Karte. |
| Terminal-Emulation | Bei der DFÜ gehört die Einstellung einer passenden T. zu den wichtigsten Verbindungseinstellungen. Damit wird festgelegt, nach welchem Code die Gegenstelle, z.B. eine Mailbox, die Daten sendet (s. Zeichensatz). Gebräuchliche Einstellungen sind VT-100 oder ANSI, für Unix s. TERM. |
| Terminalprogramm | Programm, um mit einer Mailbox Verbindung aufzunehmen bzw. um ein Modem anzusprechen. Dabei müssen vorher die Verbindungseinstellungen richtig gewählt werden. Empfehlenswerte T. aus dem Shareware-Bereich sind für DOS Telemate und Telix, für OS/2 Zoc. |
| Tertiärverkabelung | Verkabelung im LAN. |
| Tetra | [Abk. für Trans European Trunked Radio] Von ETSI festgelegter europäischer Standard für Bündelfunk mit einer Datenübertragungsrate für Daten und Sprache von 28800 Bit/s. |
| Thermopapier-Fax | Im Gegensatz zu Normalpapierfaxen arbeiten T. mit einem speziell beschichteten (Farb- und Wachsschicht) Papier, das sich durch Hitze schwärzen läßt. Das Druckwerk läßt sich so vergleichsweise billig herstellen. Allerdings hat das auf einer Rolle gelieferte Thermopapier den Nachteil, sich nach dem Ausdruck einer Faxseite gerne wieder einzurollen; dieses Problem wurde aber inzwischen durch spezielle Glättungsmechanismen gelöst. Ein Nachteil von Thermopapier bleibt aber bestehen, nämlich die begrenzte Haltbarkeit: nach einigen Monaten (bei direkter Sonneneinstrahlung wesentlich kürzer) fängt Thermopapier an zu vergilben und die Schrift zu verblassen. Deshalb sollte eine neue Faxrolle auch in Dunkelheit aufbewahrt werden. |
| Thick-Ethernet | [auch: 10Base5] Ethernet- Verkabelung, die auf AUI und Transceivern beruht. Es muß sich um ein maximal 500 m langes (oftmals gelbes) RG-11 A/U Koax-Kabel handeln. Auf diesem Kabel befestigt man einen Transceiver, der wiederum mit einem maximal 50 m langen AUI-Kabel (drop cable) mit der Ethernet-Karte des Computers verbunden wird. An jedem Ende des maximal 100 Anschlußpunkte (nodes: Netzwerkkarten, Repeater, 10BaseT-hubs) umfassenden T.-Segments muß sich ein 50-W-Abschlußwiderstand befinden. Wie beim Thin-Ethernet lassen sich Beschränkungen in der Verkabelungslänge eines Segments durch das Verbinden mehrerer Segmente durch Repeater umgehen: bis zu fünf Koax-Segmente und vier Repeater können so verschaltet werden. T.-Segmente können mit UTP-Kabeln durch einen 10BaseT-hub verbunden werden. |
| Thin Ethernet | [auch: 10Base2, Thin Wire Ethernet, Cheapernet] Ethernet-Kabel, das über T-Stücke und die BNC-Buchse der Netzwerkkarte angeschlossen wird. Dabei muß es sich um ein RG-58 A/U Koax-Kabel handeln, das an den Enden jeweils mit einem Abschlußwiderstand (50 W) terminiert wird. Die maximale Kabellänge beträgt 185 m, dabei dürfen 30 Anschlußpunkte untereinander verbunden werden. Um diese Beschränkung zu umgehen, kann man über Repeater maximal fünf derartiger Segmente und vier Repeater verbinden ( Thick-Ethernet). |
| Thyssen Telecom | Telekommunikationstochter des Thyssen-Konzerns. T. betreibt u.a. mit Vebacom das E-Plus-Mobilfunknetz, den Funkrufdienst Deutsche Funkrufgesellschaft und den Satellitenfunk Spaceline. International arbeitet T. mit der amerikanischen Bell South zusammen. |
| TIA | [Abk. für Telecommunications Industries Association] Verband der Telekommunikations-Unternehmen. |
| TK-Anlage | Telekommunikationsanlage, z.B. für ISDN. |
| TMN | [Abk. für: Telecommunications Management Network] Integriertes Netzwerkmanagement-System bei SDH-Netzen, das z.B. selbständig Alarmsignale erzeugt und ( Paritäts-)Prüfungen durchführt. |
| TNN | [Abk. für Transport Network Node] Fast Packet Switch der sowohl ATM-Zellen fixer Länge als auch die unterschiedlich langen Datenpakete des Packet Transfer Mode (PTM, Paketvermittlung) transportieren kann. |
| TNX | [Abk. für Thanks] Umgangssprache bei Online-Chat: Danke. |
| T-Offliner | Spöttische Bezeichnung von alteingesessenen Internet-Anwendern für Neuankömmlinge, die über den T-Online-Dienst der Deutsche Telekom ihre ersten Schritte im Internet wagen. Durch die häufig wiederkehrenden Anfängerfragen und dem teilweise unsensiblen Auftreten haben die Neuankömmlinge einen Malus. Ähnliches ließ sich beobachten, als AOL seinen Nutzern den Zugriff auf Internet- Newsgroups ermöglichte. |
| Token Passing | [engl. token: Kurzzeichen] Netzwerke auf Token-Ring Basis beruhen auf einer Alternative zu CSMA/CD-Netzwerkprinzipien wie bei Ethernet. Beim klassischen T.-Protokoll zirkuliert im Ring ein Token, dieses ist entweder frei oder belegt. Wenn eine Station Daten übertragen will, muß sie warten, bis ein freies Token vorbeikommt. Dieses wird als belegt markiert und die Daten seriell ( Bit für Bit) übertragen. Die empfangende Station nimmt die Daten und setzt das Token wieder auf den Ausgangswert zurück. Die sendende Station erkennt dies, nimmt die Information vom Netz und erzeugt einen neuen Freitoken. Jede Station muß also einen Token-Umlauf abwarten, bis sie wieder senden kann. Bei FDDI werden geänderte T.-Protokolle verwendet (early token release). Dabei wird das Token früher wieder als frei markiert und muß nicht einen ganzen Umlauf abwarten, bis es wieder Daten aufnehmen kann. |
| Token Ring | LAN mit Ring-Topologie. Von IBM verwendetes, auf Token Passing basierendes Netzwerkprotokoll, das verdrillte Kupferkabel als Medium verwendet und eine maximale Datenübertragungsrate von 16 MBit/s erlaubt. |
| T-Online | [http://www.dtag.de; Tel.: 0130 0190; Internet-Beratung: info@nic.dtag.de] Online-Dienst der Deutschen Telekom, aktuelle Bezeichnung von BTX und Datex-J. Über 1 Mio. Benutzer verwenden die Dienste
Zusätzliche Kosten zu den Telefon-Verbindungskosten (Ortstarif):
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| Tonwahl | Mehrfrequenzwahlverfahren |
| Top-Level-Domain | Länderkennung einer Internet-Adresse (z.B. .com, .net, .de, .edu). |
| Topologie | Physikalischer Aufbau eines Netzwerks (Art, wie das Kabel verlegt wurde). Man unterscheidet Bus-, Ring-, Stern-, Baum-, Daisy-Chain- (ein Gerät wird am Vorgängergerät angeschlossen und bietet eine Anschlußmöglichkeit für das nächste Gerät), vermaschte und Multi-Drop-(z.B. Ethernet, keinerlei Punkt- zu Punkt-Verbindung) -T. |
| TPDDI | [Abk. für Twisted Pair Distributed Data Interface] s. UTP. |
| Traceroute | Befehl, gibt den Weg zwischen Ausgangs- und Zielstation durch das Internet aus. Das Beispiel zeigt die Strecke von München zum Rechner von Netscape, mit Internet-Adressen der beteiligten Computer und Round-Trip-Time. traceroute to www1.netscape.com (198.95.251.30) 30 hops max, 38 byte packets
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| Tracert | Traceroute-Befehl unter Windows 95. |
| Traffic Policing | Funktion im Verkehrsmanagement bei ATM. T. überprüft, ob sich die von der Station erzeugte Netzlast im Rahmen der vereinbarten Bandbreite bewegt. Falls die Netzlast zu groß wird, können überzählige Zellen entweder sofort verworfen werden oder über CLP aussortiert werden. |
| Traffic Shaping | Funktion im Verkehrsmanagement bei ATM. T. überprüft, ob die beim Verbindungsaufbau getroffenen Vereinbarungen auch bei der laufenden Übertragung eingehalten werden ( UNI). |
| Träger | Carrier |
| Transceiver | Verbindung zwischen AUI-Kabel und einem Thick-Ethernet Koaxkabel. |
| Transfer | Datenübertragung |
| Transparenz | Eine transparente Datenübertragung besteht dann, wenn alle Arten von Daten (Sprache, Daten, Fax, Video) über die Leitung transportiert werden können. |
| Transmission Control Protocol | TCP |
| Transport-Layer | Transportschicht, OSI-Schichtenmodell. |
| Treiber | Programm, das den Zugriff auf Hardware standardisiert steuert. |
| Trellis-Modulation | Verfahren, das bei hohen Datenübertragungsraten für Modems verwendet wird. Der Datenstrom wird in vier- Bit-Blöcke eingeteilt. Bei der eigentlichen Übertragung wird noch ein fünftes Bit zur Fehlerkorrektur zusätzlich übermittelt. |
| Trumpet Winsockets | Shareware-Programm, um unter Windows PPP-Verbindungen aufbauen zu können. Ist T. nicht das einzige Programm, mit dem Socket-Funktionen bereitgestellt werden, können Probleme auftreten ( Winsock). |
| TSB | [Abk. für Telecommunication Standardization Bureau] ITU-Abteilung. |
| T-Stück | Adapter, der drei Anschlußmöglichkeiten bietet und darüber drei Leitungen miteinander verbindet. Beispielsweise werden bei BNC-Ethernet die Netzwerkkarten mit Hilfe eines T. an das Netzwerkkabel angeschlossen. |
| TU | [Abk. für Tributary Unit] Datenblock, Unterabteilung des VC-4 bei SDH-Netzen für Zubringersignale geringer Bandbreite. |
| Turbo-PEP | PEP-Verfahren |
| Twain | Software-Schnittstelle zur Ansteuerung von Scannern. |
| Twisted-Pair-Kabel | Kabel, das aus (2 oder 4) verdrillten Kabeln besteht, s. STP, UTP. |
| Twisted Pair Ethernet | 10BaseT |
| TxD | [Abk. für Transmit Data] Sendeleitung für die Datenübertragung, s. serielle Schnittstelle. |