<%@ Language=JavaScript %><%@ Language=JavaScript %> Lexikon der Telekommunikation, P

P

Packer Programm zur Datenkompression. Am gebräuchlichsten im PC-Bereich ist PKZIP.EXE, und der dazugehörige Entpacker (zum Rückgängigmachen der Komprimierung) PKUNZIP.EXE. Anhand der Endung einer Datei läßt sich meistens der verwendete P. identifizieren.
Bereits gepackte Dateien lassen sich nicht noch weiter komprimieren. Bei der Datenübertragung von gepackten Dateien sollten Kompressions-Funktionen der Modems ausgeschaltet werden, s. MNP 5.
Packet Burst Bestandteil von Novell- Netware 4.x und 3.12 (bei 3.11 als NLM), der mehrere Datenpakete auf einmal verschicken und bestätigen lassen kann ( IPX).
PAD [Abk. für Packet Assembly / Disassembly]
Zusammenfügung und Auflösung von Datenpaketen: notwendig z.B. für nicht zur Paketvermittlung fähige Datenübertragungseinrichtungen; PAD in den Vermittlungsstellen der Deutschen Telekom sorgen dafür, daß Kunden ohne speziellen Datex-P-Anschluß trotzdem an diesem Dienst teilnehmen können.
Pager Funkrufempfänger
Paketvermittlung Verfahren, bei dem der Datenstrom in Datenpakete aufgeteilt wird, die dann einzeln übertragen werden (genormt in X.25). Die Übertragung muß deshalb nicht durchgehend über die gleiche Leitung abgewickelt werden, vielmehr ist es egal, auf welchem Weg die Pakete den Zielort erreichen und über wie viele Stationen sie vermittelt werden.
Im Unterschied zur Leitungsvermittlung können bei der P. die Datenpakete unterschiedliche Wege nehmen, wodurch die ursprüngliche Abfolge der Pakete durcheinandergeraten kann. Der Empfänger muß durch geeignete Protokolle dafür sorgen, daß die Pakete wieder richtig zusammengesetzt werden und verlorengegangene bzw. fehlerhafte Pakete nochmal vom Empfänger angefordert werden.
PAP Abk. für Password Authentication Protocol
Parallele Schnittstelle [beim PC: LPT1, LPT2, LPT3]
[auch: Centronics Schnittstelle]
Verbindung, über die ein Computer ein Zubehörgerät, meistens einen Drucker, ansteuern kann. Dabei können jeweils 8 Bit gleichzeitig (parallel) übertragen werden. Die C. erlaubt eine relativ hohe Datenübertragungsrate, allerdings ist eine störungsfreie Datenübertragung nur bei kurzen Kabellängen (ca. 5 m) möglich.
Beim PC ist die P. als 25polige Buchse ausgeführt, druckerseitig hat sich der 36polige Stecker der Fa. Centronics etabliert.
Prinzipiell können an die P. beliebige Peripheriegeräte angeschlossen werden, verbreitet sind CD-ROM-Laufwerke oder spezielle Netzwerkkarten. Die P. hat gegenüber der seriellen Schnittstelle eine wesentlich höhere Datenübertragungsrate, deshalb wird sie häufig für Computer-zu-Computer Verbindungen durch Programme wie Laplink oder Interlink verwendet. Voraussetzung für spezielle Anwendungen ist allerdings eine bidirektionale P., die nicht nur Daten senden, sondern auch Daten empfangen kann. Diese findet sich meist erst in neueren PC.
Parität Prüfverfahren, um Fehler bei der Datenübertragung zu erkennen. Es gibt im wesentlichen zwei Einsatzgebiete:
  • bei der seriellen Datenübertragung, vgl. Verbindungseinstellungen.
  • bei der Ansteuerung des Hauptspeichers (RAM).

Prinzipiell wird jedem gesendeten Byte (8 Datenbits) ein zusätzliches Bit für die P. hinzugefügt, dessen Status beim Lesen geprüft wird. Bei der seriellen Datenübertragung unterscheidet man fünf Einstellungen:
Ein anderes Einsatzgebiet einer Paritätsprüfung findet sich bei der Ansteuerung des Hauptspeichers. Beim PC war früher (einschließlich der ersten PC mit 386-CPU) ein neuntes Bit für die Paritätsprüfung reserviert. Beim Schreiben eines Bytes in den Hauptspeicher wurde aus den 8 Datenbits ein Paritätsbit erzeugt und extra abgespeichert. Beim Lesen aus dem Hauptspeicher wurde die Parität geprüft, d.h. ein Paritätsbit aus den gelesenen 8 Datenbits erzeugt und mit dem abgespeicherten Paritätsbit verglichen. Waren diese unterschiedlich, wurde im Regelfall ein NMI ausgelöst und der weitere Programmablauf angehalten. So ließen sich Fehler im Hauptspeicher feststellen. Die Paritätsprüfung läßt sich normalerweise im Setup eines PC oder über Jumper einstellen.
Aufgrund der Kosten für das zusätzliche neunte Bit und gestiegener Qualität der Speicherbausteine wurde mehr und mehr auf ein P.-Bit verzichtet. Viele PC-Chipsätze unterstützen inzwischen eine Paritätsprüfung nicht mehr. Andere Computer, wie z.B. Apple MacIntosh, oder kannten noch nie eine Paritätsprüfung.
Bei neuen Chipsätzen für PentiumPro oder Pentium wird das Paritätsbit als Fehlerkorrekturbit verwendet. Dazu werden mehrere Datenbytes und Paritätsbits so abgespeichert, daß sich beim Lesen aus dem Speicher 1-Bit Fehler mit Hilfe der in den Paritätsbits gespeicherten zusätzlichen Information korrigieren lassen.

Parity Parität
Passiver Bus Bei ISDN: Mehrgeräteanschluß.
Password Kennwort, Login.
Paßwort [dt. für password]
Sichert den Zugang zu einem Computer im Netzwerk, Login
PC [Abk. für Personal Computer]
Im Computerbereich sind die letzten Jahre vom Siegeszug der PC gekennzeichnet. Diese Klasse von Computern wird gegenüber kleineren Home-Computern oder größeren Mainframes und Workstations abgegrenzt. Durch die technische Entwicklung befinden wir uns allerdings im Moment in einem Zwischenstadium: Moderne PC sind inzwischen nahezu so leistungsfähig wie Großrechner und übernehmen damit inzwischen mehr und mehr deren Aufgaben. In fast jedem Büro sieht man inzwischen Computer dieser Bauart. Ursprünglich konkurrierten mehrere verschiedene Computersysteme um die Gunst der Anwender, aber in letzter Zeit hat sich sowohl im Büro als auch für den Privatanwender zu Hause ein De-facto-Standard durchgesetzt: Der PC.
Dieser Computertyp geht zurück auf ein Modell von IBM, den PC-XT von 1981. Der technische Aufbau dieses Computers wurde von IBM veröffentlicht und so konnten andere Firmen identische Nachbauten des XT verkaufen. Heute gibt es fast nur noch Nachbauten, IBM hat sich aus dem PC-Massengeschäft wegen der großen Konkurrenz fast ganz zurückgezogen. Die Modelle anderer Firmen werden als IBM-kompatibel oder als Clones bezeichnet. Damit wird ausgedrückt, daß die Bauart ( Hardware) dieses Computers technisch vergleichbar mit der des IBM-PC ist. Der Clone-Hersteller garantiert, daß alle Programme, die auf einem IBM-PC laufen können, auch auf seinem Computer funktionieren.
Nachdem IBM ein leistungsfähigeres Modell, den AT 286, auf den Markt brachte, versuchten sich die Hersteller der kompatiblen Computer gegenseitig mit immer schnelleren und billigeren Ausführungen zu überbieten. Computerhersteller, die nicht auf diese Technologie gesetzt hatten, mußten in letzter Zeit vermehrt aufgeben, da ihre Geräte mit der im Verhältnis billigen Rechenleistung der PC-Clones nicht mithalten konnten. Im wesentlichen hat sich in diesem Marktsegment nur noch Apple mit dem MacIntosh-Computer behaupten können.
PCI
  1. [Abk. für Peripheral Component Interconnect Bus] Modernes Bussystem für PC, von Intel 1994 vorgeschlagen. Steckkarten für PCI konfigurieren sich automatisch und können im Vergleich zum älteren ISA-Bus schneller Daten zur CPU übertragen.
  2. [Abk. für Programmable Communication Interface] Ehemaliger von der ETSI vorgeschlagener CAPI-Konkurrent zur Software-Steuerung von ISDN-Karten.
  3.  
PCMCIA [Abk. für Personal Computer Memory Card International Association]
Standard für scheckkartengroße Steckkarten, etwa für den Einsatz in tragbaren Computern.
PCN [Abk. für Personal Communication Network]
Mobilfunkstandard, in Europa DCS 1800, nächste Generation zellulärer Systeme nach GSM.
PCR [Abk. für Peak Cell Rate]
ATM-Parameter, gilt für alle QoS-Verbindungen (SCR, BT).
PC/TCP Software, die einem PC unter dem Betriebssystem DOS den Zugriff auf Rechner mit TCP/IP-Protokoll ermöglicht.
PC-Xware Software für einen PC unter den Betriebssystemen DOS oder Windows, um die graphische Benutzeroberfläche X-Windows, wie sie bei Unix-Rechnern üblich ist, verwenden zu können.
PDA [Abk. für Personal Digital Assistant]
Computer im Geldbörsenformat, soll zukünftig das herkömmliche Notizbuch ersetzen und kommunikationsfähig ( Email, Fax) sein.
PDC [Abk. für Personal Digital Cellular]
Japanischer Mobilfunkstandard.
PDH [Abk. für: Plesiochrone Digitale Hierarchie]
Protokoll für Netzwerke auf Glasfaser-( LWL) Basis. Übertragungsstandard der Deutschen Telekom mit einer Datenübertragungsrate von 34 MBit/s, abgelöst von SDH.
PDO Abk. für Packet Data Optimized
PDU [Abk. für Protocol Data Unit]
Acht PDU-Typen (Link Request/Disconnect/Transfer/Acknowledgment/Attention/Attention Acknowledge/Management/Management Acknowledge) ermöglichen MNP-Modems die Steuerung des Verbindungsaufbaus und der Datenübertragung, die Verbindungskontrolle und die Fehlersicherung.
Peer-to-Peer Netzwerk, das ohne eigenen Server auskommt (z.B. Windows for Workgroups oder Personal Netware). Jede Station fungiert dabei gleichzeitig als Server und Client. Der Vorteil liegt darin, daß ein teurer Server eingespart wird, die Nachteile sind in der Geschwindigkeit (Zugriff von anderen verlangsamt den eigenen Rechner), erschwertes Management (P.-Netze sind nur bei wenigen Computern einfacher als Server-basierte Netze zu verwalten) und mangelnder Sicherheit zu sehen.
PEP-Verfahren [Abk. für Packetized Ensemble Protocol]
Firmennorm der Telebit Inc. für Datenübertragung mittels Modems mit einer Datenübertragungsrate von ca. 19.200 Bit/s.
Durch eine Erhöhung der verwendeten Trägerfrequenzen ( Carrier) auf 511 können im Turbo-P. Datenübertragungsraten bis zu 23000 Bit/s erzielt werden.
Peripherie Zubehörteil für den Computer, z.B. Drucker, Maus, Bildschirm, Modem.
Personal Netware Peer-to-Peer Netzwerk von Novell, Nachfolger von Netware Lite.
PGP [Abk. für Pretty Good Privacy; http://www.ifi.uio.no/pgp/]
Als relativ sicher geltendes Kryptographieverfahren ( Kryptologie) für vertrauliche Kommunikation ( Email) und digitale Unterschriften. Mit einem sog. public-key (öffentlich zugänglich) verschlüsselte Nachrichten können nur mit dem zugehörigen private-key einer Person entschlüsselt werden.
Phasenmodulation [Abk. PM]
Die PM. nutzt eine feste Trägerfrequenz für jeden Sendekanal, die Information wird durch eine Veränderung der Phasenlage der Frequenz übertragen.
Bei V.22 werden die Signalzustände durch vier Phasenwinkel (0, 90, 180 und 270 Grad) bestimmt. Die vier Winkel können zwei Bit kodieren (01, 00, 10, 11), wodurch bei jedem Signalwechsel ( Baud) zwei Bit Information übertragen werden.
Phone Blaster Produkt von Creative Labs, integriert Anrufbeantworter, Modem ( Datenübertragungsrate 28800 Bit/s), Fax, Adreßbuch und Soundkarte auf einer Steckkarte für PC.
Photonik Photonische Netze sind optische Netzwerke, bei der nicht nur die Übertragung, sondern auch die Vermittlung auf optischem Weg (optisches Multiplexing: FDM, TDM) erfolgt. Vorgesehen sind Bandbreiten von 50 THz (50000 GHz).
Physical Link Layer Bitübertragungsschicht, OSI-Schichtenmodell.
PIC Abk. für Personal Intelligent Communicator
PIM Abk. für Personal Information Manager
PIN
  1. Stift, Beinchen eines IC oder eines elektronischen Bauelements.
  2. [Abk. für: Persönliche Identifikationsnummer]:
    Sicherungscode, meistens vier Ziffern, z.B. Geheimzahl für Kreditkarten oder Homebanking.
Ping

Befehl, um die Anwesenheit einer Station oder einer Person im Netz zu überprüfen. Im IRC z.B. durch das Kommando
/ctcp ping nickname
oder unter Unix und Windows 95 durch
ping www.lrz-muenchen.de

Pixel-Grafik Bitmap
PKZIP Packer
.plan Datei im Hauptverzeichnis des Benutzers eines Unix-Rechners, die von Finger ausgegeben wird.
Plusnet [Tel.: 01803 212323]
Anbieter eines Corporate Network für Unternehmen, Tochter von Thyssen Telekom.
PM [lat. post meridiem]
nachmittags; Gegenstück: AM
PNP
  1. [Abk. für: Privater Rufnummernplan]: Telefonnummerntabelle; der Nutzer eines VPN-Netzes definiert im P. die Anschlüsse, die am VPN teilnehmen. Die einzelnen Anschlüsse können dabei geographisch nach Belieben verteilt sein.
  2. [Abk. für Plug and Play; wörtl.: Einstecken und loslegen]: BIOS-Erweiterung, die Steckkarten automatisch konfigurieren kann ( IRQ, DMA, IO-Adressen) und den PC damit benutzerfreundlicher machen soll.
Point Unterste Einheit beim Fido-Netz, wird vom übergeordneten Node bedient.
Pointer (Verweis-)Zeiger
Point-to-Point
  1. Punkt-zu-Punkt Verbindung
  2. P.-Protocol: PPP
Polarity Reverse Evtl. bei UTP- Ethernet-Netzwerken auftretender Fehler (z.B. angezeigt durch eine Leuchtdiode auf der Netzwerkkarte), der fehlerhafte (z.B. Leitungen vertauscht) Verkabelung anzeigt.
POP [Abk. für Point of Presence]
Regionale Geschäftspartner von Online-Diensten, die einen Einwahlknoten zur Verfügung stellen.
POP3 [Abk. für Post Office Protocol]
Standard für Email-Übertragung.
Port Kommunikationskanäle bei der Datenübertragung mittels TCP/IP (analog zu Telefonnummern von Nebenstellen einer Telefonanlage); Beispiele der Standard-Ports:
Positive Acknowledgement Ein Steuerzeichen (oder eine Leitung), die eine fehlerfreie Übertragung eines Datenblocks zwischen Empfänger und Sender anzeigt; vgl. ACK.
Postscript Seitenbeschreibungssprache für Drucker. Dateien im P.-Format können auf allen P.-fähigen Druckern (nahezu) identisch ausgedruckt werden.
PPP [Abk. für Point-to-Point-Protocol]
Standard, um über Modem TCP/IP Verbindungen zu Internet-Rechnern aufzubauen ( winsock), 1991 von der IETF definiert, ersetzt PPP aufgrund der höheren Geschwindigkeit SLIP und ist auf Ebene 2 des OSI-Referenzmodells angesiedelt. PPP wird von Windows 95 und den meisten Online-Diensten unterstützt.
Preselection

(Vorwahlverfahren)

Bei diesem Verfahren muß der Anrufer nur eine „Null" vorwählen,
um mit dem Netz des von ihm gewählten Anbieters verbunden zu
werden. Dazu muß der Kunde sich allerdings vorher grundsätzlich
bei einer Telefongesellschaft anmelden. Hat er das getan,
werden Nummern mit einer „Null" als erster Ziffer an der
Vermittlungsstelle automatisch zur gewählten Telefongesellschaft
geleitet. Ortsgespräche werden dann weiter über die Telekom
geführt.

Die Rechnung bekommt der Kunde dann entweder gemeinsam
mit der Telekomrechnung oder er bekommt zwei getrennte
Rechnungen. An der Grundgebühr und am Telefonapparat ändert
sich nach derzeitigem Kenntnisstand nichts.
Presentation Layer Darstellungsschicht, Schicht 6 des OSI-Schichtenmodells.
PRI [Abk. für Primary Rate Interface]
s. Primärmultiplexanschluß
Primärmultiplexanschluß ISDN-Netz mit einer Datenübertragungsrate bis zu 2048 MBit/s; die maximale Konfiguration (abhängig vom Land) erlaubt entweder bis zu 23 B-Kanäle und einen D-Kanal oder wie bei der Deutschen Telekom bis zu 30 B-Kanäle und einen D-Kanal.
Primärverkabelung Verkabelung zwischen Gebäudebereichen im LAN, auch Campusverkabelung. Die P. verbindet meist sternförmig Gebäudebereiche. Auf der P. setzt die Sekundärverkabelung auf, die Etagen oder Gebäudeteile verbindet.
Printserver Eigenständige externe Geräte, die an beliebiger Stelle in ein Netzwerk eingebunden werden und als Alternative zu vernetzten Computern an Drucker angeschlossen sind (obwohl auch diese manchmal als P. bezeichnet werden).
P. sind mit einer Netzwerkkarte ausgestattet und lassen sich direkt ohne großen Konfigurationsaufwand ins LAN integrieren. Manche Drucker verfügen inzwischen neben dem Anschluß für die parallele Schnittstelle auch über einer Ethernet-Buchse, so daß eigene P. in diesem Fall nicht mehr benötigt werden, da sich die Drucker direkt an das Netzwerk anschließen lassen.
Netzwerkdrucker lassen sich auch ohne P. betreiben, wenn die Drucker direkt am Server angeschlossen werden. Allerdings wird diese Möglichkeit nur bei Netzwerken mit wenigen Druckern wahrgenommen, weil die Leistungsfähigkeit des gesamten Netzwerks dadurch nachläßt.
Private Key Individueller Schlüssel bei PGP.
PRMD [Abk. für Private Management Domain]
X.400 Vermittlungsdienst einer Organisation, besteht aus mindestens einer MTA.
Profile s. Headset
Programm Zusammengehörige Folge von Anweisungen für einen Computer, in einer Datei gespeichert.
Protocol Engineering Das Planen, Entwerfen und Implementieren von Netzwerkprotokollen im Hinblick auf die Optimierung der Netzwerkleistung. Dies ist besonders wichtig bei Netzwerken, die mehrere Protokolle gleichzeitig auf einer Leitung verwenden, wodurch Wechselwirkungen entstehen.
Protokoll Sammlung von Regeln, die Datenformate und die Art ihrer Übermittlung festlegen.
Provider Service-Provider
Proxy Tor (Gateway), Sicherung und Cache eines LAN zum Internet. Ein P.- Server nimmt eine HTTP-Anfrage von einem Client innerhalb des gesicherten Netzwerks entgegen und schickt sie weiter an einen Server im Internet. Der P.-Server liefert die Antwort zurück zum Client, für diesen scheint eine direkte Verbindung zum externen Rechner zu bestehen. Dabei bestehen folgende Vorteile
  • Einschränkung des Client-Zugriffs abhängig von der gewünschten Internet-Adresse
  • Sperrung von bestimmten URLs (Kindersicherung)
  • Cache-Funktionalität, d.h. häufig abgerufene Daten müssen nicht mehr mit niedriger Datenübertragungsrate aus dem Internet geladen werden, sondern kommen sofort aus dem Cache
  • Adreßumwandlung (nötig bei der Überschneidung von internen und externen IP-Adressen)

Die Dienste eines P. in großen Netzwerken beschleunigen die HTTP, FTP und Gopher-Verbindungen aufgrund der Cache-Funktion erheblich, weil die meisten Daten bereits von einem anderen Benutzer innerhalb des Netzwerks abgerufen wurden. WWW-Browser müssen allerdings erst konfiguriert werden, damit sie den P. verwenden.

Prozessor CPU
Prüfsumme Zahl, die nach einem Algorithmus über Daten- Bytes (z.B. eines Datenblocks) gebildet wird. Der Empfänger berechnet nach dem gleichen Algorithmus wie der Sender eine zweite P. über die empfangenen Daten und vergleicht diese mit der P., die er vom Sender empfangen hat. Sind die berechnete und empfangene P. ungleich, war die Datenübertragung fehlerhaft und je nach Protokoll wird ein Fehler ausgegeben oder der Datenblock vom Empfänger beim Sender noch einmal angefordert.
PSK [Abk. für Phase Shift Keying]
Phasenmodulation
PTM [Abk. für Packet Transfer Mode]
s. TNN.
PTT [Abk. für Post, Telegraph and Telephone Administration]
Internationale Bezeichnung für öffentliche staatliche Post- und Fernmeldegesellschaften.
PU 2.1 [Abk. für Physical Unit]
PU überwachen (zugeordnet zu einer bestimmten Station) Netzwerkverbindungen und -ressourcen. PU-2.1-Knoten erlauben eine Punkt-zu-Punkt-Kommunikation durch den Transport von Daten, die LU 6.2 genügen.
Public Domain Programme, die frei kopiert und verändert werden dürfen; vgl. Shareware.
Public Key öffentlich verfügbarer Schlüssel bei PGP.
Puffer Buffer
Pulswahl Impulswahlverfahren
Punkt-zu-Mehrpunkt Datenübertragung von einem Sender zu mehreren Empfängern (z.B. bei Satellitenkommunikation).
Punkt-zu-Punkt Festgeschaltete Verbindung nur zwischen zwei Stationen.
PVC [Abk. für Permanent Virtual Connection/Circuit]
Netzwerkverbindung, die für die Anwendung kontinuierlich besteht, aber erst bei Bedarf tatsächlich hergestellt wird.