<%@ Language=JavaScript %><%@ Language=JavaScript %> Lexikon der Telekommunikation, O

O

OC-3 [Abk. für Optical Carrier Level 3]
Spezifikation von Sonet, Datenkanal mit einer Datenübertragungsrate von 155,52 MBit/s.
OCR [Abk. für Optical Character Recognition]
Verfahren zur Erkennung von Text aus Grafik. Faxübertragungen oder mit einem Scanner eingelesene Vorlagen lassen sich durch OCR bearbeiten: der Text wird ausgewertet und kann in eine eigene Datei geschrieben und so z.B. in einem Textverarbeitungsprogramm weiterbearbeitet werden.
Allerdings ist die Erkennungsrate von OCR im Moment noch ungenügend, wenn die zugrundeliegende Vorlage nicht einwandfrei ist.
OEM [Abk. für Original Equipment Manufacturer]
Hersteller, der Produkte fremder Firmen unter eigenem Namen weiterverkauft bzw. als Bestandteil seiner eigenen Produkte verkauft.
ODI [Abk. für Open Data-Link Interface]
Standard von Novell, mit dem die Protokolle TCP/IP und Netware IPX/SPX gleichzeitig ablauffähig sind.
Offline Gegenteil von Online: es besteht keine Telefonverbindung zu dem entfernten Modem.
OLAP [Abk. für Online Analytical Processing]
Einfach zu bedienende Software, die umfassende Informationsanalyse ermöglicht und mit extrem großen Datenbanken umgehen kann.
OMC [Abk. für Operation and Maintenance Center]
Zentrale Überwachungsstelle, z.B. bei E-Plus.
Omniport In Frankreich 1988 gegründeter Funkrufdienst, in Deutschland seit 1994 aufgebaut und betrieben von der Detex. O. basiert auf RDS, die Daten werden über Satellit an die angeschlossenen Radiosender verteilt und ist deshalb flächendeckend ausgebaut. Die Empfänger können 18 numerische Zeichen oder Text empfangen.
Online Es besteht eine Datenverbindung über Modem zwischen dem eigenen PC und der Gegenstelle; Gegenteil: Offline.
Online-Chat Schriftliche gleichzeitige Unterhaltung von Benutzern eines Online-Dienstes, s. Chat.
Online-Datenbank Datenbank, auf die mehrere Benutzer gleichzeitig über ein Netzwerk (z.B. Internet) zugreifen können. Vorteil einer zentralen Datenbank ist, daß die angeschlossenen Benutzer immer mit den neuesten Daten arbeiten können und die Wartung vereinfacht wird (es gibt keine Probleme des Abgleichs verschiedener Datenbestände).
Online-Dienst Informationsanbieter, der den Zugang zu einem Netzwerk ermöglicht, auch Service-Provider; z.B. T-Online, CompuServe, Europe Online, AOL. Manche O. bieten ein eigenes Informationsangebot - z.B. elektronische Ausgaben von gedruckten Zeitschriften, Online-Datenbanken, Homebanking -, andere stellen nur die Technologie zur Verfügung, um Emails verschicken, Newsgroups lesen und Internet-Informationen abrufen zu können.
Der Zugang zum Netzwerk des O. geschieht mittels Modem, mit dem der nächstgelegene Einwahlknoten angewählt werden muß. Die O. unterscheiden sich darin, wie dicht dieses Netz der Einwahlknoten geknüpft ist und mit welcher Datenübertragungsrate die Modems arbeiten. Im ungünstigsten Fall sind nur langsame Modems (nicht mehr als 9600 Bit/s) außerhalb der eigenen Ortszone erreichbar.
Operating System Betriebssystem
Originate Einstellung für ein Modem, von dem Anrufe abgehen; Gegenteil: Answer-Modus.
OSE Abk. für Open Software Environment
OSI [Abk. für Open Systems Interconnection]
1977 gegründetes Komitee der ISO und ITU.
OSI-Schichtenmodell [Abk. für Open System Interconnection]
Von der OSI 1984 entwickelte Definition für den Aufbau von Netzwerken, ausgehend von der physikalischen ( Medium) Ebene bis zum Anwendungsprogramm.
Das OSI-Schichtenmodell der ISO (auch OSI-Referenzmodell oder OSI-Standardmodell) beschreibt die Kommunikation offener Systeme. Dabei werden sieben für eine Kommunikation notwendigen Prozesse definiert. Jede Schicht baut auf den Diensten der darunterliegenden Schicht auf und bietet ihrerseits der darüberliegenden Schicht ihre Dienste an.
  1. Physical Link Layer
    Bitübertragungsschicht; Medium, Modulationsverfahren, Übertragungsart.
  2. Data Link Layer
    Datensicherungsschicht; Fehlerkorrektur: stellt die Verbindungen zwischen den Teilnehmern her, organisiert die Datenpakete und stellt deren fehlerfreie Übertragung sicher.
  3. Network Layer
    Vermittlungsschicht; Auf- und Abbau von Netzverbindungen, Routing: Steuert den Datenaustausch zwischen nicht direkt miteinander verbundenen Stationen über Aufbau und Beendigung von logischen Verbindungen.
  4. Transport Layer
    Transportschicht; übernimmt die Befehle der übergeordneten Schichten und stellt eine fehlerfreie Übertragung über die unteren Schichten sicher.
  5. Session Layer
    Kommunikationsschicht; Adressierung und Sicherung der Daten, Wiederaufbau einer Verbindung nach einem Abbruch.
  6. Presentation Layer
    Darstellungsschicht; vermittelt den Datenaustausch zwischen zwei Stationen: Konvertierung von Übertragungscodes, Anpassung von Bildschirm- und Druckerformaten.
  7. Application Layer
    Anwendungsschicht; Kommunikationsschnittstelle für die Anwenderprogramme, z.B. MHS, VT. MNP-Modems verhandeln z.B. beim Verbindungsaufbau im Bereich der ersten beiden Schichten.
OSPF [Abk. für Open Shortest Path First]
Routing-Protokoll