<%@ Language=JavaScript %><%@ Language=JavaScript %> Lexikon der Telekommunikation, L

L

LAA [Abk. für Locally Administered Address]
Konfigurierte Adresse einer Netzwerkkarte, vgl. UAA.
LAN [Abk. für Local Area Network]
Computer-Netzwerk, das auf räumlich beschränktem Gebiet (Grundstück, Unternehmen, Universitätsinstitut) die Kommunikation über einen Server ermöglicht, mit Daten-, und Peripherieverwaltung (z.B. Drucker, Modem) für die gemeinsame Benutzung durch die angeschlossenen Stationen.
Es gibt mehrere Vorteile:
  • Peripherie kann von mehreren Computern aus benutzt und muß nicht einzeln angeschafft werden.
  • Schnelle Kommunikation zwischen den Benutzern: Dokumente, Nachrichten, Bilder etc. können sofort zwischen den Benutzern des LAN ausgetauscht werden.
  • Software, die auf dem Server bereitgehalten wird, steht allen Nutzern zur Verfügung.
Man unterscheidet mehrere LAN aufgrund des Aufbaus der Verkabelung (Topologie), des Netzwerkmediums (Ethernet, FDDI) und des Serverbetriebssystems (Netware).
LAN-Manager Von Microsoft und 3Com entwickeltes Netzwerbetriebssystem, das u.a. von IBM lizenziert wurde. L. verwendet als Protokoll NetBIOS und läuft unter dem Betriebssystem OS/2.
LAPB [Abk. für Link Access Procedure, balanced]
Protokoll für die Bit-Synchrone Datenübertragung (Sicherungsschicht des OSI-Schichtenmodells), bei dem Sender und Empfänger gleichberechtigt (balanced) sind. L. ist z.B. in HDLC/LAPB nach X.25 im öffentlichen Datex-P implementiert.
Laplink Programm zur Verbindung zweier Computer über eine serielle (Nullmodemkabel) oder eine parallele Schnittstelle.
LAPM [Abk. für Link Access Protocol for Modems]
Von ITU entwickeltes Protokoll für die Datenübertragung mittels Modems. Eine Anpassung für bitsynchrone Übertragung des bei HDLC gebräuchlichen LAPB-Protokolls, s. V.42.
LAT [Abk. für Local Area Transport]
Protokoll von Digital Equipment.
Lauthören Fähigkeit eines Telefons, über einen Lautsprecher das Gespräch wiederzugeben (dadurch können Anwesende das Telefongespräch verfolgen).
Layer engl. Ebene. Schicht eines Protokolls.
LBX [Abk. für Low Bandwidth X]
Entwicklung des X-Konsortiums, um das relativ aufwendige Protokoll für X-Windows bei niedrigen Datenübertragungsraten (z.B. bei seriellen Schnittstellen) durch Datenkompression zu beschleunigen.
LCS [Abk. für Lotus Communication Server]
Plattform für den Nachrichtenaustausch in heterogenen Umgebungen (d.h. unter den verschiedensten Betriebssystemen), unterstützt die Protokolle X.400, SMTP, CMC, VIM und MAPI.
Least Cost Routing Bezeichnung für ein System, das abhängig von der gewählten Telefonnummer (Entfernung), und der Uhrzeit (Tarif) die günstigste Telefongesellschaft verwendet (funktioniert z.Zt. nur in den USA, da dort der Telefonkunde zwischen verschiedenen Telefongesellschaften für Ferngespräche wählen kann).
LED [Abk. für Light Emitting Diode]
Leuchtdiode
LEN Abk. für Low Entry Networking
Leistungsmerkmale ISDN-Leistungsmerkmale
Leitseite Erste Seite eines Anbieters im Btx, die den Zugang in sein Informationssystem ermöglicht. Überregionale L. haben fünfstellige Nummern und beginnen mit den Ziffern 2-6, regionale Seiten haben sechsstellige Nummern und beginnen mit den Ziffern 8 oder 9.
Leitungsvermittlung Vermittlungsverfahren für die Bereitstellung temporärer Wählverbindungen (z.B. beim Telefon), wird Schicht 1 des OSI-Schichtenmodells zugeordnet.
L. basiert auf Punkt-zu-Punkt Verbindungen und garantiert eine strikte Folge der Datenpakete, was z.B. bei zeitkritischen (isochronen) Multimedia-Anwendungen notwendig ist.
Leitweglenkung Routing
Leuchtdiode Halbleiterdiode, die unter Spannung leuchtet; verwendet z.B. als Statuslampe bei Modems oder Netzwerkkarten.
Level Bei der Verkabelung von Netzwerken steht der L.-Wert bei verdrillten Kabeln in Beziehung zur Anzahl der Verdrillungen pro Zoll; je größer der Wert, desto höher die unterstützte Bandbreite. Fehlerquelle: L. 3 Steckverbinder an L. 4 Kabel (vgl. zu den Kabel-Kategorien UTP).
Lichtwellenleiter LWL
LIFO [Abk. für Last in, first out]
Speicher, der die zuletzt gespeicherten Elemente beim Lesen als erste wieder ausgibt, vgl. FIFO.
Link Ein Verweis im WWW, der auf eine andere Datei, evtl. auf einem anderen Computer, zeigt, s. Hyperlink.
Link Performance Als ACR-Wert gemessene Leistung eines Verkabelungssystems zwischen den Anschlußpunkten im Verteiler und der Anschlußdose.
Link Layer Schicht 2, OSI-Schichtenmodell
LIPX [Abk. für Large Internet Packet Exchange]
Protokoll für Netware 4.x (bei 3.x als NLM), das die Bandbreite effizienter nutzt, indem die Größe der Datenpakete von 512 Byte (bei IPX) auf 1024 Byte angehoben wird.
LNB [Abk. für Low-Noise Block Converter]
Empfangselement für Satellitenempfang: die Elektronik direkt im Brennpunkt des Parabolspiegels, die für die Verarbeitung der Satellitensignale zuständig ist.
Login Bezeichnung für den Benutzernamen eines Netzwerk-Accounts bzw. die Anmeldung bei einem Netzwerk. Jeder Account ist durch ein L. und ein Paßwort vor unberechtigter Benutzung gesichert. Üblicherweise fordert ein Netzwerkrechner mit der Ausgabe von
Login:
die Eingabe eines Benutzernamens. Bei manchen Betriebssystemen (z.B. Unix) ist korrekte Groß- und Kleinschreibung wichtig, Novell-Netzwerke machen hierbei keinen Unterschied.
Die Eingabe des Benutzernamens muß mit der RETURN-Taste abgeschlossen werden. Daraufhin fragt der Netzwerkrechner üblicherweise nach einem Kennwort:
password:
Die Eingabe des Paßworts geschieht „blind", d.h. die eingetippten Buchstaben erscheinen nicht auf dem Bildschirm. Dies geschieht aus Sicherheitsgründen, damit ein Dritter nicht mitlesen kann. Auch hier ist zu beachten, daß manche Betriebssysteme einen Unterschied zwischen Groß- und Kleinschreibung kennen.
Sind der Benutzername und das zugehörige Paßwort gültig, hat man sich in das System „eingeloggt". Andernfalls kommt z.B. die Fehlermeldung LOGIN FAILED und man muß die gesamte Login-Prozedur wiederholen. Manche Betriebssysteme lassen eine dreimalige Falscheingabe zu, dann wird der Account für eine gewisse Zeit oder ganz gesperrt. Eine derartige Sperre muß vom Systemverwalter wieder aufgehoben werden.
Der Gegenbegriff zu Login ist Logout.
Login-Script Datei, die schrittweise abgearbeitet wird und den Anmeldeprozeß (Login) bei einem Netzwerk automatisiert bzw. steuert.
Logoff Logout bei Mailboxen.
Logout [auch: exit]
Gegenbegriff zu Login; Abmeldung von einem Netzwerk. Nach einem L. kann auf die Netzwerkressourcen (Programme, Drucker) nicht mehr zugegriffen werden.
Lokales Netzwerk LAN
Loopback Schleife, die wieder ins System zurückführt z.B. für TCP/IP-Verwaltungsprozesse, Standard Internet-Adresse: 127.0.0.1
LoS [Abk. für Loss of Signal]
Verlust des Datensignals, d.h. Zusammenbruch der Datenübertragung.
LPT [Abk. für Line Printer]
Name der parallen Schnittstelle eines PC.
LSB [Abk. für least significant bit]
Nummer des Bit eines Byte mit der niedrigsten Wertigkeit (1), Gegensatz MSB.
LU 6.2 [Abk. für Logical Unit]
Stationen eines Netzwerks, fungieren in SNA-Netzen als Zugriffsknoten ins Netz, bieten Zugang zu den Netzwerkressourcen und steuern die Übertragung von Informationen zwischen den Anwendern. LU 6.2 unterstützt die Kommunikation zwischen zwei Anwendungen in verteilten Umgebungen.
LWL [Abk. für Lichtwellenleiter]
Medium für die Datenübertragung mit Hilfe von Licht, bestehend aus einer dünnen Glasfaser mit hoher Lichtbrechung, die von einem schwach lichtbrechenden Material umhüllt ist. Im LWL übertragenes Licht wird deshalb von der Umhüllung reflektiert und kann das Medium nicht verlassen. LWL-Kabel bestehen aus Bündeln von tausenden Glasfasern.
Der Vorteil von LWL gegenüber herkömmlicher Verkabelung besteht in der hohen Übertragungsrate über große Entfernungen und der Unempfindlichkeit gegenüber elektromagnetischen Störungen; allerdings sind LWL teurer in der Verkabelung als herkömmliche Kupferkabel.
  • Das Hohl-/Bündeladerkabel (ungefüllt oder gefüllt) ist am besten für die Verlegung im Boden geeignet, weil es wassergeschützt und für eine große Temperaturbandbreite geeignet ist. Allerdings sind diese Kabel sehr empfindlich (kleine Biegegrade) und erfordern einen hohen Aufwand beim Spleißen und Befestigen von Steckern.
  • Break-out-Kabel sind weitaus robuster und ermöglichen Einzeladerntrennung und eine kostengünstige Steckermontage. Innerhalb von Gebäuden (sekundäre Verkabelung) ist dieses Kabel überlegen.
LWZ [Abk. für (die Entwickler) Lempel Ziv Welch]
Verfahren zur Datenkomprimierung, beruht auf dem Erkennen und Codieren von Byte-Wiederholungen der Vorlage.