<%@ Language=JavaScript %><%@ Language=JavaScript %> Lexikon der Telekommunikation, K

K

Kabel Für die Verkabelung von Netzwerken wird auf Kupferkabel (z.B. Koaxialkabel) und Glasfaser (LWL) zurückgegriffen. K. werden nach Kategorien eingeteilt (UTP), Kabelkennwerte umfassen ACR-Wert, Dämpfung, Fehlerdämpfung, HF-Kopplungswiderstand und Nebensprechen, s. auch Ethernet-Kabel.
Kabelfernsehen Beim K. wird das Fernsehprogramm über Breitbandkabel und nicht über Funkwellen übertragen. 15 Mill. der ca. 36 Mill. Haushalte in Deutschland benutzen Kabelanschluß, weitere 5 Mill. sind versorgt (nutzen ihren Kabelanschluß aber nicht). Deutschland hat damit das am besten ausgebaute K.-netz der Welt.
Das Netz des K. ist für alternative Anwendungen (Internet-Zugang, Telefonie) aufgrund der hohen Datenübertragungsraten höchst attraktiv. Allerdings war ein Rückkanal vom Teilnehmer zur Vermittlungsstelle nicht vorgesehen, die Nachrüstung bereitet deshalb Schwierigkeiten. Pilotversuche zum Einsatz des K.-netzes als Computernetz laufen bereits (v.a. in USA).
Kanalbündelung Nicht standardisierter Modus bei ISDN, die beiden B-Kanäle zusammenzufassen und so eine Datenübertragungsrate von 128 000 Bit/s zu erreichen. Die Übertragungszeit halbiert sich gegenüber der normalen Übertragung mit nur einem B-Kanal, die Telekom-Kosten sind allerdings (mindestens) doppelt so hoch (vgl. Zweikanalbetrieb).
Kategorie Kabel; Level
KB Kilo-Byte 1KB = 1024 Byte.
KBit/s Kilobit (1024 Bit) pro Sekunde; s. Datenübertragungsrate.
KByte KB
Kennwert Kabel
Kennwort (auch password), Login
Kermit 1981 an der Columbia University (New York) entwickeltes Datenübertragungsprogramm und Protokoll zur Datenübertragung.
Beim K.-Protokoll wird die Datei, die gesendet wird, in Datenblöcke aufgeteilt. Diese werden vom Sender zum Empfänger übertragen und jeweils bestätigt, wenn der Datenblock vollständig angekommen ist (ACK).
K. wird zwar von vielen Terminalprogrammen unterstützt, ist aber von Protokollen mit höherer Leistung wie z.B. zModem verdrängt worden.
KHz [Abk. für: Kilohertz]
1000 Hertz, Einheit für Frequenz.
KiloBit KBit
Kilobyte KB
KIT [Abk. für: Kernsoftware für intelligente Terminals]
Von der Deutschen Telekom, 1&1, Microsoft u.a. entwickelter Nachfolger des CEPT- Btx-Standards für Btx-plus von T-Online. Mit moderner Fenstertechnik und Mausunterstützung wird die Bedienung verglichen mit CEPT stark vereinfacht.
KIT wird CEPT nicht ablösen, vielmehr werden beide Standards ihre Berechtigung haben, da einige Btx-Anbieter ihr Angebot nicht auf den neuen Standard umstellen und manche Benutzer von Btx nicht ihre alten Geräte aufrüsten wollen.
Klammeraffe [@; gesprochen engl. at]
Zeichen (umrundetes a), mit ASCII-Code 64. Bei Email-Adressen trennt der K. zwischen dem Benutzer- und dem Computernamen; s. Internet-Adresse.
Klasse 1 Software-Standard für die Ansteuerung eines Faxmodems, Class 1.
Klasse 2 Software-Standard für die Ansteuerung eines Faxmodems, Class 2.
Knoten [engl. node]
Station in einem Netzwerk.
Koaxialkabel [auch: Koax]
Kabel für hohe Datenübertragungsraten. Ein K. besteht aus dem Innenleiter (transportiert das Datensignal), einer nicht leitenden Schicht (Dielektrikum), einer elektrischen Abschirmung (Außenleiter, Metallgeflecht) und einer Außenisolierung.
K. werden z.B bei Ethernet (10Base2) oder bei dem Antennenanschluß von Fernsehern eingesetzt. K. dürfen nicht geknickt werden.
Kollision Bei Ethernet: Collision.
Kombiadapter Kombination aus einem Modem für ISDN und Faxmodem (G3), s. Hybridadapter.
Kombifax Integration von Telefon, Faxgerät und Anrufbeantworter in einem Gerät. Der Vorteil gegenüber einer Kombination von Einzelgeräten (TAE) besteht in dem reibungslosen Zusammenspiel der Komponenten (vgl. Faxphone). Digitale K. können ihren Speicher für die Aufzeichnung eines empfangenen Fax oder für den Anrufbeantworter verwenden, was zwar eine geringere Sprachqualität bedeutet, allerdings beim zeitversetzten Senden oder bei der Kopierfunktion des Fax den Einzug von mehreren Vorlagen erlaubt, zu den Einstellungen s. Faxphone.
Kombitelefon Telefon und Anrufbeantworter integriert in einem Gerät.
Komfortanschluß Art eines ISDN-Anschlusses: zusätzlich zu den Merkmalen des Standardanschlusses beinhaltet der K. noch die ISDN-Funktionen Dauerüberwachung, Gebührenermittlung, Anklopfen und Anrufweiterschaltung; vgl. Leistungsmerkmale.
Komforttelefon Höherwertiges Telefon mit Sonderfunktionen, z.B. Display, Blockwahl, Gebührenermittlung, Freisprecheinrichtung, usw.
Komfortmerkmale [Telekom-Tel.: 0 11 14]
Zusätzliche Dienste des Komfortanschlusses bei ISDN; auch im analogen Festnetz sind einige K. wie Anklopfen, Rückfragen/Makeln oder Dreierkonferenz möglich, wenn das Telefon an eine digitale Vermittlungsstelle angeschlossen ist.
Kommunikation Datenübertragung
Kommunikationsprogramm Terminalprogramm
Kommunikationsschicht Schicht 5, s. OSI-Schichtenmodell.
Kompatibel Einzelteile von Hardware oder Software, die zusammenpassen bzw. deren Zusammenspiel problemlos funktioniert, s. PC
  • Abwärtsk. bedeutet, wenn die neuere Version (eines Programms, einer Steckkarte) mit den älteren Versionen zurechtkommt.
  • Aufwärtsk. bedeutet, daß die ältere Version mit den neueren Versionen eines Produkts problemlos zusammenspielt.
Kompression Datenkompression
Komprimierungsprogramm Packer
Konferenz (Online-)K.: Online-Chat, IRC
Konfiguration Einstellung
Konsole Bedienungspult eines Großcomputers, s. unintelligentes Terminal.
Konzentrator Hub
Kryptologie Wissenschaft vom Verschlüsseln und Entschlüsseln von Informationen. Kryptologische Verfahren spielen eine zunehmende Rolle bei der Datenübertragung, um Authentizität und Integrität von Daten sicherzustellen. Zahlungssysteme wie SEPP, SET, STT in internationalen Netzwerken wie Internet wären ohne sichere kryptologische Verfahren nicht möglich; vgl. digitale Unterschrift, PGP.
Kurznachrichten Schriftliche Mitteilungen, die z.B. auf dem Display eines Mobiltelefons angezeigt werden können, s. SMS .