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| G1 | Veralteter analoger (Amplituden- und Frequenzmodulation) Übertragungsstandard für Fax mit einer Auflösung von 98 Zeilen pro Zoll |
| G2 | Veralteter analoger (Amplituden- und Phasenmodulation) Übertragungsstandard für Fax mit einer Auflösung von 100 Zeilen pro Zoll, inkompatibel zu G1 |
| G3 | 1980 von der CCITT verabschiedeter digitaler Übertragungsstandard für analoge Faxgeräte. Scanner und Drucker arbeiten mit einer Auflösung von 204*98 dpi (niedrig) bzw. 204*196 (hoch), vereinzelt auch 300 oder 400 dpi. Die Datenübertragungsrate der meisten gebräuchlichen Geräte liegt bei 9600 Bit/s (V.29). Höherwertige G3-Faxe senden mit 14400 (V.17) oder sogar 64000 Bit/s (G3-64K-Modus) und unterstützen eine Fehlerkorrektur (ECM). |
| G4 | Fax-Standard für das digitale ISDN, der sich aber noch nicht durchsetzen konnte. Im Gegensatz zu G3 kann G4 Text in einem speziellen Textmodus übertragen (d.h. nicht als digitalisierte Grafik), was die fehlerfreie Textübermittlung deutlich vereinfacht gegenüber den (OCR-Problemen bei G3). Drucker und Scanner von G4-Faxgeräten arbeiten mit einer Auflösung von 200 bis zu 400 Punkten pro Zoll. |
| G.703 | ITU-Standard (hierarchische, digitale Schnittstellen). |
| G.704 | ITU-Standard (Struktur synchroner Rahmen). |
| G.711 G.722 G.728 | Standards für die Übertragung und Komprimierung sowie Dekomprimierung von digitalisierten Audiodaten
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| Galileo | Reservierungssystem |
| GAP | [Abk. für Generic Access Profile] Standard bei schnurlosen Telefonen, der die Verwendung des Hörers bei Basisstationen unterschiedlicher Hersteller ermöglicht. |
| Gateway | Tor zwischen Netzwerken, z.B. von einem LAN zum Internet. G. (Hard- oder Software) können zwei Protokolle ineinander umwandeln und werden z.B. eingesetzt, um das Email-Protokoll X.400 in das Internet Mailprotokoll SMTP umzusetzen (Proxy). Ein G. leitet alle Pakete weiter, deren Zieladresse mit einer Adresse hinter dem G. übereinstimmt. Mittels einer Routing-Tabelle wird ein Adressat angesprochen, der das Paket bis zur endgültigen Zieladresse vermitteln kann, u.U. auch ein weiteres G. |
| GBG | Geschlossene Benutzergruppe |
| GDI | [Abk. für Graphical Device Interface] Windows-Programmierschnittstelle für die graphische Ausgabe. |
| Gebührenermittlung | Dienst beim Komfortanschluß im ISDN. Normalerweise werden die angefallenen Kosten am Ende des Gesprächs über den D-Kanal übertragen und können dann z.B. auf dem Display des Telefons angezeigt werden. Die monatliche Abrechnung der Deutschen Telekom bezieht sich immer nur auf die erste MSN, nur mit einer entsprechend konfigurierten TK-Anlage bzw. entsprechenden ISDN-Telefonen lassen sich die angefallenen Gebühren auf die einzelnen Geräte oder Nummern aufschlüsseln. |
| Gebührenimpulsübermittlung | Definiert die Methode, wie der Gebührenimpuls übertragen wird. Bei ISDN gibt es zwei verschiedene Arten:
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| Gedan | Anrufweiterschaltungs-System der Deutschen Telekom |
| GEN | [Abk. für Global/General European Network] Europäisches Datennetz, das die Deutsche Telekom mit France Telekom, BT Stet und Telefonica betreibt. |
| General Electric | 1892 von Thomas Alva Edison gegründeter amerikanischer Konzern, betreibt im Telekommunikationsbereich u.a. ein Hotelreservierungsnetzwerk und bietet Netzwerkdienstleistungen an. |
| Geonet Mailbox | Erste Mailbox Deutschlands (1979 gegründet). |
| Geschlossene Benutzergruppe | [Abk.: GBG] Leistungsmerkmal z.B. bei Euro-ISDN: Die Teilnehmer einer GBG können nur untereinander kommunizieren. Da jeder Anschluß der Gruppe einzeln konfiguriert werden kann, läßt sich eine GBG auch gegen Eindringlinge von außen schützen. |
| GHz | Gigahertz; Milliarden Schwingungen pro Sekunde; 1 GHz = 1000 MHz; Maßeinheit für Frequenz. |
| GIF | [Abk. für Graphic Interchange Format] Standard, um Computergrafiken abzuspeichern, der aufgrund rechtlicher (Patent auf den verwendeten Datenkompressions-Algorithmus) Schwierigkeiten an Bedeutung verliert; JPEG. |
| Gigalink | Ende Dezember 1995 eingeführtes Richtfunknetz der Deutschen Telekom mit Datenübertragungsraten zwischen 2 und 155 MBit/s. |
| Glasfaser | LWL |
| Global Brain | Sichtweise des aus Computern bestehenden Internet in Analogie zum aus Neuronen bestehenden Gehirn (Telematik). |
| Global Naming | System, bei dem sich ein Benutzer nur einmal bei einem Netzwerk mit mehreren Servern anmelden muß (Login), und nicht bei jedem Server des Netzwerks einzeln. G. wird z.B. von Banyan Vines und von Novell ab Netware 4 unterstützt. |
| Global Network Navigator | GNN |
| Global Village | Sichtweise der Welt als Dorf, ermöglicht durch internationale Netzwerke (Telefon, Internet). |
| GND | [Abk. für Ground; wörtl.: Erde] Masseleitung (Potential 0V). |
| GNN | [Abk. für Global Network Navigator] Filiale von AOL, die für deren Internet-Anbindung zuständig ist. |
| Gopher | Aussterbendes Menü-orientiertes Informationswerkzeug im Internet (basiert auf dem Client/Server-Prinzip). Mit den Gopher-Clients sind Texte und binäre Daten von speziellen Gopher-Servern abrufbar. Die Daten sind in miteinander verbundenen Menüs hierarchisch geordnet. In Gopher ist FTP und Telnet integriert. Da Browser für WWW über alle Funktionen von G. verfügen, aber außerdem weitere Funktionen bieten, nimmt die Zahl der G.-Server kontinuierlich ab. |
| Großrechner | Computer mit sehr hoher Rechenleistung, der die Anfragen vieler (evtl. über 1000) Terminals bedienen kann. |
| Gruppe 1 | Übertragungsstandard für Fax, G1 |
| Gruppe 2 | Übertragungsstandard für Fax, G2 |
| Gruppe 3 | Übertragungsstandard für Fax, G3 |
| Gruppe 4 | Digitaler Übertragungsstandard für Fax über ISDN, G4 |
| GSM | [Abk. für Global System for Mobile Communications] Ursprünglich nur als europäischer Standard für den Mobilfunk geplant, hat sich GSM inzwischen international durchgesetzt. Allerdings gibt es in den USA noch den USDC und in Japan den PDC als herrschende Standards; s. D-Netz. |
| GSM-Modem | Modem, das an ein Mobiltelefon angeschlossen werden kann. |
| GUUG | [Email: guug@guug.de] [Abk. für German Unix User Group] Deutsche Benutzergruppe zur Verbreitung des Betriebssystems Unix. |