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| Faksimile | [das; lat.: mach ähnlich!] Getreue Nachbildung einer Vorlage, s. Telefax |
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| Fall-Back | Mit F. bezeichnet man das Umschalten eines Modems auf eine niedrigere Datenübertragungsrate bei schlechter Qualität der Telefonleitung. | ||||||||||||||||||||||||||||
| Fangschaltung | Möglichkeit, die Telefonnummer eines Anrufers feststellen zu lassen, vgl. Identifizieren. | ||||||||||||||||||||||||||||
| FAQ | [Abk. für Frequently Asked Questions] Sammlung von häufig gestellten Fragen zu einem bestimmten Themenbereich (Forum) sowie die dazugehörenden Antworten. Durch einen Hinweis auf die entsprechende FAQ wird neuen Anwendern die Gelegenheit gegeben, die gängigen Standard-Probleme eigenständig zu lösen. In der Regel werden die F. von Ihren Herausgebern ediert, zusammengestellt und ständig fortgeschrieben und nur unter der Auflage der kostenlosen Weitergabe veröffentlicht. |
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| Fast Ethernet | Ethernet mit 100 MBit/s (Datenübertragungsrate IEEE 802.3), z.B. durch 100BaseVG oder 100BaseTX; Bei der Aufrüstung von normalem Ethernet auf F. müssen die Netzwerkarten (und Hubs) ausgewechselt werden, die bestehenden Programme können unverändert weiterbetrieben werden. | ||||||||||||||||||||||||||||
| Fax | [Abk. für: Faksimile, wörtl.: getreue Abbildung] Fernkopie(rer): Dienst, mit dem sich schriftliche Vorlagen über Telefonleitung kopieren lassen. Doppeldeutiger Ausdruck, einerseits für das übertragene Dokument, andererseits für Faxgerät, das Gerät mit dessen Hilfe die Vorlage übertragen wird. Als Basisformat wurde international ISO A4 vereinbart. Um eine gute Übertragungsqualität zu gewährleisten, sollte das Papier nicht zu dick und nicht eingerissen oder geknittert sein. Außerdem lassen sich farbige Papiere manchmal schlecht per Fax übertragen (z.B. schwarze Schrift auf rotem Papier). Beim Fernkopieren wird die Vorlage fotoelektronisch in Rasterpunkte zerlegt, die Information zum Empfänger übertragen und dort wieder zusammengesetzt. Die meisten Faxgeräte arbeiten nach dem G3-Standard. |
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| Faxabruf | Fax-Polling | ||||||||||||||||||||||||||||
| Faxgerät | Fernkopierer; Gerät, das über eine Telefonleitung Dokumente kopieren kann: abhängig von dem verwendeten Druckmedium wird zwischen den moderneren Normalpapier- und Thermopapierfaxgeräten unterschieden. | ||||||||||||||||||||||||||||
| Faxkarte | Steckkarte für einen Computer, die in Verbindung mit einer Fax-Software den Faxversand und -empfang ermöglicht. Inzwischen gibt es kaum mehr eigenständige F., die Faxfunktionen sind zusätzlich zu den Modemfunktionen (für den Datentransfer) in einer Faxmodemkarte integriert. | ||||||||||||||||||||||||||||
| Faxklasse 1 | Class 1 | ||||||||||||||||||||||||||||
| Faxklasse 2 | Class 2 | ||||||||||||||||||||||||||||
| Fax-Logbuch | Protokoll über alle ein- und ausgehenden Faxübertragungen eines Telefaxgeräts. Meistens werden in einem F. Datum und Uhrzeit, Identifikation des anderen Faxgerätes, Name des Empfängers, der Status (z.B. OK oder Besetzt) sowie die Dauer der Übertragung erfaßt. Faxgeräte können so konfiguriert werden, daß sie das F. wöchentlich, täglich, oder nach jeder Faxübertragung ausdrucken. Faxmodems speichern diese Informationen in einer eigenen Datei, die z.B. ausgedruckt werden kann. Vor Gericht haben F. als Urkunde keine Beweiskraft, da Datum und Uhrzeit beim Faxgerät beliebig manipuliert werden können, ebenso die Absenderkennung. | ||||||||||||||||||||||||||||
| Faxmailing | Versand von Werbeinformationen über Fax. Unaufgeforderte F. sind verboten, d.h. man erhält diese aktuellen Werbungsschreiben nur, wenn man der werbenden Firma vorher sein Einverständnis mitgeteilt hat. F. kommen für die werbende Firma i.a. billiger als ein Brief und sind zudem aktueller. | ||||||||||||||||||||||||||||
| Faxmodem | [auch:Faxmodemkarte] Modem mit integrierten Faxfunktionen; um ihre Faxfunktionen einsetzen zu können, werden spezielle Programme (Faxsoftware) benötigt. Bei F. unterscheidet man den Class 1 und den Class 2-Übertragungsstandard, manche Karten bieten nur eine Ansteurungsmöglichkeit an, die Faxsoftware muß dementsprechend konfiguriert werden (über den AT-Befehl AT+FClass=? lassen sich die unterstützten Fax-Klassen ausgeben). Einige ISDN-Karten unterstützen durch Emulation die analoge Faxübertragungsnorm G3. Für die Vorteile einer Ausführung des F. als Steckkarte für den PC: internes Modem; für die eigenständige Version: externes Modem; vor dem Einsatz eines F. müssen die Verbindungseinstellungen konfiguriert werden. |
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| Fax on Demand | Faxpolling | ||||||||||||||||||||||||||||
| Faxphone | Kombigerät aus Fax und Telefon; man unterscheidet |
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| Fax-Polling | [engl. Faxwahl] Abruf von Informationen über ein Faxgerät, ein Faxmodem oder eine Faxkarte. Dabei wird über das eigene Faxgerät ein anderes Faxgerät angewählt und dort bereitgestellte Unterlagen abgerufen. Voraussetzung für ein F. ist, daß das anfordernde Gerät über eine Abruffunktion verfügt. Zum Start eines F. ist vor der Eingabe der Faxnummer z.B. die Taste R/Fernabruf zu betätigen. F. wird zunehmend von Firmen, Verlagen u.ä. eingesetzt, um ständig aktualisierte Informationen einem breiteren Kreis von Interessenten jederzeit zugänglich zu machen und zugleich die Kosten für Faxmailings o.ä. zu sparen. Allerdings reicht hierfür ein normales Faxgerät nicht mehr aus, vielmehr muß ein Fax-Informations-System (z.B. über einen Faxserver) eingesetzt werden. Dabei wird der Abruf einer bestimmten Information durch Eingabe einer zusätzlichen Ziffer zur Rufnummer gestartet. Die gesamten Gebühren beim F. trägt stets der Teilnehmer, der den Abruf veranlaßt. |
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| Faxserver | Arbeitsstation im Netzwerk (auch eine Faxkarte im Server), die Versand, Empfang und Verteilung von Faxsendungen für alle in das Netz integrierten Arbeitsstationen übernimmt. Ein F. kann mit der entsprechenden Software auch Fax-Polling bereitstellen. | ||||||||||||||||||||||||||||
| Faxsoftware | Anwendungsprogramm für das Erstellen, Versenden, Empfangen und Archivieren von Faxen. Neben einem Faxmodem wird geeignete F. als dritte Komponente für den Empfang und den Versand eines Fax mit dem PC benötigt.
Die Anforderungen an eine F. hängen von der Art der Nutzung ab, an Funktionen werden u.a. geboten:
Bei Windows 95 wird die umfangreiche F. Microsoft Exchange Fax mitgeliefert. Für deren Erweiterung und ältere Windows-Versionen bietet sich der Marktführer WinFax Pro 4.0 (Windows 95 WinFax Pro 7.0) für ca. 250 DM an. Das Programm belegt gut 18 MByte auf der Festplatte und bietet die Bereitstellung von Fax-Polling sowie den Fehlerkorrekturmodus ECM. |
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| FAXT | [Abk. für Far End Crosstalk] Fernnebensprechen, s. Nebensprechen |
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| Faxweiche | Gerät, das einen ankommenden Anruf annimmt und anhand des CNG-Tons entscheidet, ob die Verbindung zu Fax oder Telefon (Anrufbeantworter) durchgestellt wird. | ||||||||||||||||||||||||||||
| FCC | [Abk. für Federal Communications Commission] Amerikanische Behörde zur Prüfung von Telekommunikationsendgeräten. |
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| FCS | [Abk. für Frame Check Sequence] Prüfsumme (meist 16 Bit) über die Daten bei synchroner Übertragung. |
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| FDDI | [Abk. für Fiber Distributed Data Interface] Eigentlich optische (inzwischen auch über Kupferkabel eingesetzt, CDDI) Netzwerktechnologie nach ANSI X3T9 mit 100 MBit/s Datenübertragungsrate. FDDI steuert den Zugriff mittels dem modifizierten Token-Passing-Prinzip, das mehrere Tokens gleichzeitig erlaubt. Es werden vier Protokollebenen spezifiziert. Der Vorteil von FDDI gegenüber dem moderneren ATM besteht darin, daß es seit Jahren im Einsatz ist und somit eine sichere Technologie darstellt. FDDI-Pakete haben eine Länge von 4472 Byte (Header 28 Byte). |
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| FDM | [Abk. für Frequency Division Multiple] Frequenzmultiplex-Verfahren, Multiplexer |
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| FDMA | [Abk. für Frequency Division Multiple Access] Zuweisungsverfahren auf der Basis von Frequenz-Multiplexing; jede Übertragung erhält eine eigene Frequenz (vgl. TDMA). |
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| Fehlerdämpfung | [engl. return loss] Kennwert für Kabel. F. ist der Signalverlust an einer Steckverbindung durch die Reflexion eines Signals (Impedanz, Fehleranpassung); der Wert wird in dB in Abhängigkeit von der Frequenz angegeben. |
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| Fehlerkorrektur | Erkennen und automatische Korrektur von Fehlern bei der Datenübertragung, z.B. mit Hilfe einer Prüfsumme oder eines Paritätsbits. | ||||||||||||||||||||||||||||
| Fenstergröße | Anzahl der Datenpakete, die ein Sender ohne Erhalt einer Empfangsbestätigung (ACK) vom Empfänger senden darf. | ||||||||||||||||||||||||||||
| FEP | Abk. für Front end processor | ||||||||||||||||||||||||||||
| Fernecho | Beim Telefonieren auftretender Echoeffekt, der aufgrund der nicht exakten Anpassung des Zweidraht-Vierdraht-Übergangs (in der Vermittlungsstelle) entsteht. Der Sender hört sein eigenes gesendetes Signal als Echo, weil es vom Empfänger (leise) wieder zurückgespielt wird. Damit ein Modem möglichst nur das Empfangssignal verarbeitet, wird das F. durch Echokompensation herausgerechnet (vgl. Nahecho). | ||||||||||||||||||||||||||||
| Fernkopierer | Telefaxgerät | ||||||||||||||||||||||||||||
| Fernmeldeamt | [heute: TELEKOM-Niederlasung] Zuständig für die Bereitstellung von Telekommunikations-Dienstleistungen der Deutschen Telekom innerhalb eines regionalen Bereichs. |
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| Fernschreiben | Telex | ||||||||||||||||||||||||||||
| Fernsprechnetz | Weltweit ausgebautes Telefonnetz, das mit einem Akustikkoppler oder einem Modem auch zur Datenübertragung genutzt werden kann. | ||||||||||||||||||||||||||||
| Fernwirken | Überwachung und Steuerung von Geräten und technischen Anlagen (z.B. Meßgeräte, Alarmanlagen) durch Telekommunikationseinrichtungen. | ||||||||||||||||||||||||||||
| Fido-Netz | [auch: Fido-Net] Ältestes privat betriebenes und weltweit verbreitetes Mailbox-Netz. F. wurde 1984 von dem Apple-Programmierer Tom Jennings begründet. Angeblich benannte er das Netz nach seinem Hund Fido. F. steht nicht für ein bestimmtes Betriebssystem, sondern definiert ein Protokoll. Daher kann der Aufbau von F.-Mailboxen durchaus unterschiedlich sein. Das gemeinsame Protokoll läßt dennoch einen weltweiten Datenaustausch zwischen allen F.-Mailboxen zu. Inzwischen sind im F. ca. 20000 Nodes (6500 in Deutschland mit ca. 40000 Benutzern) zusammengeschlossen. Allerdings führte diese rasche Ausdehnung des F. zwangsläufig zu einem vermehrten Verwaltungsaufwand. Organisatorisch versuchte man diesen durch eine zentrale Struktur zu kanalisieren. Ergebnis war die Schaffung eines Koordinators und die Einführung von Regeln (Netiquette). Diese werden in F. als Policy bezeichnet und stellt eine Art Satzung dar, in der detailliert die Organisation des F., die Zuständigkeiten der einzelnen Gremien sowie die Regeln der Kommunikation, eine Art Knigge des F., festgeschrieben sind. Zudem beinhaltet die Policy einen Strafkatalog bei Verstößen gegen die Netzregeln. Um eine Mailbox an das F. anzuschließen, muß der jeweilige Sysop die Gültigkeit der Policy verbindlich anerkennen. Organisatorisch ist F. in sechs geographisch definierte Zonen (Zones) eingeteilt:
Zu beachten ist, daß Zone und Netz durch einen Doppelpunkt getrennt werden, Netz und Node durch einen Schrägstrich und Node und Point durch einen Punkt, z.B. 2:2452/172 Diese Adresse bedeutet: Zonennummer 2 für Europa, in der Bundesrepublik Deutschland (Region 24) Netznummer 52, dann Nodenummer 172. Die volle Adreßangabe ist nicht immer erforderlich: Bei fehlender Zonenangabe wird die aus dem Node hergeleitete Zone, bei fehlendem Point der Point 0 angenommen. Daher sind die Adreßangaben 2:2452/172.0 und 2452/17 identisch. |
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| FIFO |
[Abk. für First in, first out; auch FIFO-Chip]
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| File | wörtl.: Datei | ||||||||||||||||||||||||||||
| Filetransfer | Datenübertragung durch Upload oder Download. | ||||||||||||||||||||||||||||
| Filetransferprotokoll | s. FTP | ||||||||||||||||||||||||||||
| Filerequest | [wörtlich: Dateianforderung] Automatischer Download, z.B. beim Fido-Netzwerk, bei dem der Point Nachrichten und Dateien vom Node anfordert. |
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| Fileserver | Server | ||||||||||||||||||||||||||||
| Finger | Internet-Dienst, der detaillierte Informationen über einen Benutzer eines Computers ausgibt (z.B. Onlinestatus, Name, Email-Status, Dateiinhalt von .plan). Die tatsächliche Ausgabe hängt von der Konfiguration des adressierten F.-Servers ab, gegenwärtig werden immer weniger Informationen aus Datenschutzgründen ausgegeben. Beispiel: |
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| Firewall | Schützt ein internes (z.B. Unternehmens-)Netzwerk, das an externe Netzwerke (z.B. Internet) angeschlossen ist, vor unberechtigten Zugriffen oder Eindringlingen. F. bieten inzwischen auch Adreßübersetzung (falls die interne IP-Nummernvergabe mit externen Internet-Adressen kollidieren sollte). Bei einer F. werden alle Internet-Anforderungen der LAN-Rechner über einen Proxy-Server abgewickelt, der auch die aus dem Internet ankommenden Wünsche abfangen kann. | ||||||||||||||||||||||||||||
| FIS | [Abk. für Fax-Informations-System] Fax-Polling |
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| Flame | Begriff aus der Newsgroup- und Chat-Szene, beschreibt das Beschimpfen eines Benutzers wegen dessen Äußerungen oder Taten. | ||||||||||||||||||||||||||||
| Flash |
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| Flowcontrol | Datenflußkontrolle | ||||||||||||||||||||||||||||
| Flußsteuerung | Datenflußkontrolle | ||||||||||||||||||||||||||||
| FM | Abk. für: Frequenzmodulation | ||||||||||||||||||||||||||||
| Foren | [Singular: Forum] Bezeichnung für sämtliche schriftliche Diskussionsmöglichkeiten z.B. einer Mailbox oder des Internet (Newsgroups). |
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| Forum | [das; aus dem Lat.: Markt, Marktplatz; auch: Area, Brett, Newsgroup] Treffpunkt zum Austausch von Nachrichten und Informationen in einem Online-Dienst oder einer Mailbox (CompuServe), vgl. Newsgroups. Ein elektronisches Nachrichtenforum ermöglicht asynchrone (die Kommunikationspartner müssen nicht zeitgleich anwesend bzw. online sein) schriftliche Kommunikation, gebündelt nach bestimmten Themengebieten. Üblicherweise werden sämtliche Diskussionsbeiträge zu einem Thema zusammengefaßt angezeigt. Synchrone schriftliche Kommunikation findet sich dagegen in Chats oder bei IRC. |
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| Fossil | [Abk. für Fido/Opus/Seadog Standard Interface Layer] Software, die AT-Kommandos in CAPI umsetzt, wodurch sich ISDN-Modems über die bei analogen Modems üblichen AT-Befehle ansteuern lassen. Um mit ISDN-Modems in der DFÜ weiterhin mit normalen Terminalprogammen arbeiten zu können, ist ein F.-Treiber einzusetzen. Üblicherweise liegt jeder ISDN-Karte ein an das Produkt angepaßter Treiber bei. Fehlt er, kann das Shareware-Produkt cFos eingesetzt werden. |
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| FPLMTS | [Abk. für Future Public Land Mobile Telecommunications System] Projekt von ITU und ETSI für mobile Telekommunikation z.B. von Schiffen (Frequenzbereich 2000 MHz, Bandbreite 2MBit/s); umbenannt in IMT 2000, s. UMTS. |
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| FPM | [Abk. für Fast Packet Multiplexing] Multiplexer |
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| FQDN | [Abk. für fully qualified domain name] Internet-Adresse |
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| Frame | [wörtl.: Rahmen] Datenblock |
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| Frame-Relay | Verbindungsorientierte, auf Paketvermittlung (Länge der Datenpakete bis zu 4096 Byte) basierende Netzwerktechnologie, eine Weiterentwicklung von X.25 mit höherer Geschwindigkeit (X.25 Probleme werden dadurch umgangen, daß die Fehlerkorrektur auf obere Protokollschichten der Anwendergeräte übertragen wurde). Im Unterschied zu X.25 arbeitet F. auf den ersten beiden Ebenen des OSI-Schichtenmodells. F. unterstützt im Gegensatz zu ATM isochrone Übertragungen (Sprache, Video) nicht: es eignet sich nur für Datenübertragung, die nicht innerhalb einer bestimmten Zeit abgeschlossen sein muß. | ||||||||||||||||||||||||||||
| Frame-Switching 10 Mbit/s | Ethernet (CSMA/CD) | ||||||||||||||||||||||||||||
| Frame-Switching 100 Mbit/s | Fast-Ethernet (CSMA/CD) | ||||||||||||||||||||||||||||
| FreeNet | Bei den nichtkommerziellen F. ist die Benutzung und der Internet-Übergang kostenlos, ähnlich wie beim Fido-Netz. Das erste F. wurde in Cleveland, Ohio (USA), im Juli 1986 aufgebaut, inzwischen gibt es viele F. z.B. in den USA oder Kanada, in Deutschland sind sie noch nicht sehr verbreitet (vgl. Bayern Online). | ||||||||||||||||||||||||||||
| Freisprecheinrichtung |
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| Freizeichen | Tonsignal, das eine wählbereite Amtsleitung signalisiert (durchgehender Ton bei der Deutschen Telekom, im Unterschied zum unterbrochenen Besetztton). | ||||||||||||||||||||||||||||
| Frequenz | Anzahl der Schwingungen einer elektromagnetischen Welle pro Zeiteinheit, gemessen in Hertz. Beispielsweise beträgt die Wechselstromfrequenz im deutschen Stromnetz 50 Hz, d.h. 50 mal in der Sekunde wird eine volle Schwingung durchlaufen (jedesmal wechselt die Spannung sinusförmig von Plus nach Minus und zurück zum Ausgangspunkt). | ||||||||||||||||||||||||||||
| Frequenzmodulation | [Abk.: FM] Ein Modulationsverfahren, bei dem die Frequenz der Trägerwelle um die Frequenz des zu übertragenen Signals variiert wird. Bei einer binären FM wie z.B. V.21 wird eine „0" durch eine höhere, eine „1" durch eine niedrigere festgelegte Frequenz übertragen. |
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| Frequenzmultiplexing | Multiplexer | ||||||||||||||||||||||||||||
| Frequenzwahl | Tonwahl | ||||||||||||||||||||||||||||
| Fritz! | ISDN-Software der Fa. AVM, setzt die Schnittstelle CAPI voraus. F. kostet ca. 300 DM und bietet eine Sammlung von Anwendungen wie Euro-Filetransfer, Btx, Fax (Softwareemulation von G3 mit maximal 9600 Bit/s senden und 4800 Bit/s empfangen) und Mailbox-Kommunikation. | ||||||||||||||||||||||||||||
| FRS | [Abk. für Frame Relay Service] ATM-Dienst, der auf vorhersehbaren Verbindungen (QoS, CRS) beruht, um Frame-Relay-Netze miteinander zu koppeln bzw. um ein Frame-Relay- an ein ATM-Gerät anzubinden. |
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| FSK | [Abk. für: Frequency Shift Keying] Frequenzmodulation, bei der die Binärzahlen 0 und 1 jeweils durch eine andere Frequenz dargestellt werden. |
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| FTAM | [Abk. für File Transfer Access and Management] Protokoll zur Regelung des direkten Datenaustauschs zwischen Anwendungen (ISO 8571). Das Protokoll benutzt die Funktionen der Schicht 7 des OSI-Schichtenmodells. Zu den eigentlichen Festlegungen des Dateitransfers enthält F. auch Regelungen zur Übertragung von einzelnen Segmenten innerhalb von Dateien und zur Verwaltung des Dateisystems des entfernten Rechners. Es ermöglicht z.B. anders als FTP die Wiederaufnahme einer Übertragung nach einer Unterbrechung und Verschlüsselung der übertragenen Daten. Bei der X.400-Kommunikation wird das Store and forward Verfahren verwendet. |
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| FTP | [Abk. für File Transfer Protocol] Auf TCP/IP basierendes Protokoll für die Übertragung von Dateien (Schicht 5 bis 7 des OSI-Schichtenmodells). F. ist sowohl die Bezeichnung für das Protokoll als auch für das Programm (FTP-Client), das die Dateiübertragung mit dem FTP-Server abwickelt. FTP-Clients gibt es als Programme im Textmodus (Standard bei Unix, bei Windows 95 FTP.EXE) oder unter einer grafischen Oberfläche (z.B. WinFTP für Windows). Die meisten FTP-Server im Internet erlauben Anonymous FTP Zugang und bieten ihre Dateien damit jedem Benutzer an. Bei FTP wird grundsätzlich unterschieden zwischen Austausch von Programmen oder Bildern (binary) und Austausch von Texten. In unterschiedlichen Computer-Welten gibt es unterschiedliche Zeichensätze, die bei einem Austausch entsprechend angepaßt werden müssen. Deshalb gibt es bei der FTP-Übertragung den Modus binary und ascii. Der häufigste Fehler bei der Benutzung von FTP ist der falsche Übertragungsmodus.
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| FTP-Server | Station in einem Netzwerk, die anderen Computern im Netzwerk Dateien über FTP anbietet. Die größten F. sind |
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| FTZ | [Abk. für: Forschungs- und Technologiezentrum] Zentrale Einrichtung der Telekom in Darmstadt, bis 1989 zuständig für die Prüfung von Endgeräten zum Anschluß an das Telefonnetz (BZT). |
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| Full Duplex Ethernet | Ethernet-System bei Twisted-Pair-Verkabelung (UTP), das beide Kabel gleichzeitig benutzt (eines zum Senden, eines zum Empfangen), dadurch wird größere Kollisionsfreiheit geboten und eine etwa doppelte Datenübertragungsrate von 20 MBit/s. | ||||||||||||||||||||||||||||
| Fünferalphabet | Buchstaben-Codierung bei Telex, bestehend aus 5 Bit, von A:11000 bis Z:10001 | ||||||||||||||||||||||||||||
| Funkrufdienst | In Deutschland gibt es sechs F., die Töne, Ziffern oder Kurztexte zum Empfänger übertragen können. Die übertragenen Zeichen werden mit einem Funkrufempfänger (Pager) angezeigt. Im Moment gibt es in Deutschland sechs grundgebührenfreie F., die von drei Betreibern angeboten werden: |
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| Funkrufempfänger | [auch: Pager] Gerät zur Anzeige der Nachrichten eines Funkrufdienstes. Ein F. empfängt sämtliche Informationen und entscheidet aufgrund der Adresse, ob die Nachricht für ihn bestimmt ist. |
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| Funkschatten | Unterbrechung einer Verbindung über Mobilfunk durch ungünstige äußere Bedingungen (z.B. durch Berge zwischen Empfänger und Basisstation). | ||||||||||||||||||||||||||||
| Funktelefon | Sammelbezeichnung für Mobiltelefon und schnurloses Telefon. | ||||||||||||||||||||||||||||
| Funktelefonnetz | Mobilfunknetz | ||||||||||||||||||||||||||||
| Funkzelle | s. BTS | ||||||||||||||||||||||||||||
| FVV | Abk. für: Feste virtuelle Verbindung | ||||||||||||||||||||||||||||
| FYI | [Abk. für: for your information] Umgangssprache unter Netzwerk-Anwendern, wörtl.: Zu Deiner Information |