<%@ Language=JavaScript %><%@ Language=JavaScript %> Lexikon der Telekommunikation, E

E

E1
  1. Mobilfunknetz E-Plus
  2. Europäischer Standard für Datenübertragung mit 2,048 MBit/s
E3 Europäischer Standard für Datenübertragung mit 34,368 MBit/s
EARN [Abk. für European Acadamic and Research Network]
Anfang der achtziger Jahre gegründetes Netzwerk für Hochschulen und Forschungseinrichtungen, vergleichbar mit dem nationalen DFN. E. ist das europäische Pendant zum BITnet. Basis der Kommunikation war IBM-Protokoll NJE. Die Verbindung der Rechner erfolgte über Standleitungen. E. wurde mit RARE seit dem 20.10.1994 zu Terena vereinigt.
EAZ Endgeräteauswahlziffer
Echo Rücksendung der empfangenen Zeichen durch ein Modem im Befehlsmodus, s. AT-Befehle
Echokompensation E. dient zum Löschen von unerwünschtem Fernecho. Die Übertragungseigenschaften der echobehafteten Leitung werden z.B. von einem Modem nachgebildet, das errechnete Sendeecho dann vom Empfangssignal subtrahiert, womit im Idealfall das reine Empfangssignal übrigbleibt.
ECM [Abk. für: Error Correction Mode]
Standardisiertes Verfahren zur Korrektur von Übertragungsfehlern eines Fax (basiert auf HDLC, fehlerhafte Daten werden erneut angefordert).
EDI [Abk. für Electronic Data Interchange]
Kommunikationsdienst für den Austausch von strukturierten Geschäftsdaten. So können mit EDI z.B. Rechnungen, Bestellungen oder Lieferscheine elektronisch übermittelt und beim Empfänger direkt weiterverarbeitet werden.
EDIFACT [Abk. für Electronic Data Interchange For Administration, Commerce and Transport]
Internationaler Standard für ein Datensatzformat, der die einheitliche Darstellung von Massendaten bei der unternehmens- und branchenweiten Auftragsabwicklung im Geschäfts- und Handelsverkehr regelt.
E-DSS1 [Abk. für: European Digital Subscriber System No. 1]
Europäisches D-Kanal-Protokoll für Euro-ISDN. E. löst das von der Deutschen Telekom ursprünglich benutzte nationale Protokoll 1TR6 ab.
EDV Abk. für: Elektronische Datenverarbeitung
EFF [Abk. für Electronic Frontier Foundation; http://www.eff.org]
Organisation, die sich für absoluten freien Informationsfluß einsetzt. Die EFF propagiert die kostenlose Weitergabe von Informationen und ein individuelles Recht auf Information und streitet gegen Kommerzialisierungstendenzen des Internet. Außerdem steht die EFF dem kommenden Data Highway skeptisch gegenüber, da dieser ihrer Meinung nach nur für eine Informationselite zur Verfügung stehen wird.
EHLLAPI Abk. für Emulation High Level Language Programming Interface
EIA Abk. für Electronics Industries Association
Einwahlknoten E. erlauben eine Verbindung zum Netzwerk eines Online-Dienstes. Die Verbindungsgebühren zum nächsten E. muß der Kunde im Normalfall selbst zahlen, deshalb ist es wichtig, wie viele E. und in welcher Nähe zum Wohnort diese angeboten werden.
Einzelgesprächsnachweis Aufschlüsselung aller geführten Telefonate eines Telefonanschlusses. Im analogen Telefonnetz sind E. nur dann möglich, wenn das Telefon an einer digitalen Vermittlungsstelle angeschlossen ist, für Ende 1996 soll die Umstellung in Deutschland abgeschlossen sein, s. Gebührenermittlung.
Electronic Mail Email
Electronic Shopping [auch: Tele Shopping, Home Shopping; wörtl.: elektronisches Einkaufen]
Online-Versandhandel, in Online-Diensten wie z.B. CompuServe, Btx oder Internet zu finden. Das Angebot des Händlers läßt sich am Bildschirm abrufen und auf elektronischem Wege bestellen, bezahlt wird meist mit Kreditkarte.
Elektromechanische Vermittlungsstelle Vermittlungsstelle im Fernsprechnetz, in der der Verbindungsaufbau über mechanische Elemente (Relais) hergestellt wird; moderner sind digitale Vermittlungsstellen.
Elektronische Post Email
Elektronisches Kaufhaus Electronic Shopping
Elektronisches Publizieren [engl. electronic publishing]
Oberbegriff für die Verbreitung von Informationen durch Computer und Netzwerke. Besonders geeignet für das E. sind umfangreiche Nachschlagewerke, deren Inhalt durch das Einfügen von Audio- und Videoelementen (Multimedia) auf eine neue Art und Weise präsentiert werden kann.
Die Dienstleistungs-Angebote einer Bibliothek werden auch in der Zusammenführung von elektronischer Datenbank, Computer und Telekommunikation zu finden sein. Über einen elektronischen Bibliotheksverbund werden dem Benutzer Volltexte elektronisch übermittelt. Die Problematik liegt nicht mehr so sehr auf technischem Gebiet, vielmehr in der Copyrightfrage, der Frage der wissenschaftlichen Kommunikation, der nach der Integrität von Dokumenten und der bibliographischen Kontrolle. Der größte Vorteil des E. liegt jedoch in den guten Recherchemöglichkeiten. Zusätzlich ist es möglich, weiterführende Informationen zu einem Artikel durch Anklicken eines farblich hervorgehobenen Querverweises aufzurufen (Hyperlink).
Elfe [Abk. für: Elektronische Fernmelderechnung der Deutschen Telekom] Fernmelderechnung als Datensatz (für Großabnehmer mit mehr als 100 Rechnungen monatlich), die Rechnungsdaten werden in Edifact-Form über Telebox übermittelt.
Email [die; Abk. für Electronic Mail; wörtl.: elektronischer Brief, elektronische Post; auch: E-Mail]
Electronic-Mail oder elektronische Post ist der klassische Netzwerkdienst. Mit einer E. kann grundsätzlich jede Form der computerisierten Information (Text, Grafik, Dateien, usw.) von Computer zu Computer geschickt werden.
Für das Verschicken einer E. wird entweder ein spezielles Email-Programm genutzt oder die entsprechende Benutzeroberfläche einer Mailbox oder eines Online-Dienstes verwendet. Um selbst eine E. zu verschicken, benötigt man lediglich die Empfängeradresse. Häufig benötigte Adressen können einem alias zugeordnet werden, z.B. dem Vornamen der Person, so daß man nicht die lange Email-Adresse parat haben muß. Neben der eigentlichen Nachricht (body) kann der Email noch eine Überschrift (subject) gegeben werden. Beim Adressaten wird dann in der Anzeige-Übersicht diese Überschrift neben dem Absendernamen angezeigt. Die E. erreicht im Internet den Empfänger üblicherweise innerhalb fünf Minuten, bei Staus im Netzwerk kann es aber auch sein, daß eine E. erst nach einem Tag zugestellt werden kann. Der Adressat muß nicht vor seinem Computer sitzen, wenn die E. ankommt, vielmehr wird diese solange gespeichert, bis er ein E.-Programm aufruft. Kann die E. nicht zugestellt werden, wird sie meist mit einem entsprechenden Vermerk an den Absender zurückgeschickt. Um dem Sender eine Antwort auf die Email zu geben, benötigt man nicht dessen E.-Adresse, diese wird mit der gesendeten E. mitgeschickt. Deshalb genügt zur Rückantwort (reply) ein einfacher Tastendruck; darüber hinaus kann die E., auf die geantwortet wird, mit einer Funktion als neu zu sendend angeboten werden: Die ganze Email wird dann zitiert, jede Zeile erscheint eingerückt, z.B. mit einem >-Zeichen zu Beginn. Somit ist es möglich, auf Aussagen gezielt einzugehen, indem bestimmte eingerückte Abschnitte kommentiert und die restlichen, unnötigen, gelöscht werden. Der Sender weiß dann genau, auf welche Passagen sich die Antwort bezieht.
Email-Adresse Im Internet setzt sich die E. aus dem Benutzernamen (Login) und dem Rechnernamen (Internet-Adresse) zusammen, z.B.
sales@intermation.de
In diesem Fall bezeichnet medianet.de den Computer im Internet (bzw. den Verweis darauf), und khh den Benutzer an diesem Computer. Durch das Zeichen Klammeraffe @ werden diese Bestandteile getrennt, es steht für das englische Wort at.
Email-Programm Anwendung, mit der sich elektronische Post (Email) empfangen und versenden läßt. Die Funktionen von E. können sehr vielfältig sein. Einfache E. haben Sende- und Empfangsfunktionen, zusätzlich können einer Nachricht Anlagen beigefügt werden (z.B. Dateien). Zur Grundausstattung eines E. sollte eine Adreßbuchfunktion gehören, damit die langen Email-Adressen unter einem einfacheren Namen (alias) aufgerufen werden können.
Leistungsfähige E. bieten die Einrichtung mehrerer Adreßbücher, den Versand der gleichen Email an mehrere Empfänger (Gruppenversand), zeitlich verzögerter Versand, Erstellen von unterschiedlichen Empfangsbestätigungen (z.B. Eingang beim Empfänger, Lesen der Nachricht durch den Empfänger), das Erstellen einer Kopie der Sendung für das eigene Archiv und die Weiterleitung der Sendung an Dritte. Bekanntestes Shareware-Programm für das Betriebssystem Windows ist Pegasus-Mail (PMail).
EMM386 Programm zur Verwaltung des Hauptspeichers beim PC, s. Speicherfenster.
Emoticon [Kunstwort aus Emotional und Icon]
Zeichenfolgen, die Stimmungslagen ausdrücken. : - ) und : - ( sind dabei die Standard-Zeichen. Wenn man den eigenen Kopf nach links schief legt und sich diese Zeichen als Gesicht vorstellt, wird der Doppelpunkt zu den Augen, der Bindestrich zur Nase und die Klammer zum Mund, der entweder lacht oder traurig ist.

: - )Standard Smiley, freundliches Lachen
: - )))Steigerung, sehr zufrieden
; - )Blinzeln, Sarkasmus, Entschuldigung
: - (Schnute, Ärger, Trauer
: - IVerkniffener Mund, weiß-nicht-so-recht
: - /Skepsis
: - >Lacht mit spitzem Kinn, große Freude
: - oStaunen, offener Mund
: - QRaucher
8 - )Brillenträger
= : - )Punker mit Irokesenschnitt
= : - (wahre Punker lachen nicht
Empfänger [Receiver]
Oberbegriff für alle Empfangsgeräte, -baugruppen und -bausteine: Rundfunk- und Fernsehgeräte, Telefonapparate, Computer usw., bzw. die Person, an die z.B. eine Email adressiert ist.
EMS [Abk. für Enterprise Messaging Server]
Email-Server von Microsoft für X.400 unter dem Betriebssystem Windows NT, unterstützt MAPI.
Emulation Verfahren zur Nachbildung einer Computereinheit, um Funktionen auch in einer anderen als der ursprünglichen Umgebung ablaufen lassen zu können., vgl. Terminal-Emulation, Emulator.
Emulator Hard- oder Software, durch die sich eine Computereinheit, z.B. ein Drucker oder ein Programm, wie ein anderes System verhält. Damit wird die Möglichkeit geschaffen, Daten eines Systems auch auf anderen Systemen zu verarbeiten.
EMV [Abk. für: Elektromagnetische Verträglichkeit]
Physikalische Auswirkungen eines Geräts auf andere aufgrund abgestrahlter Frequenzen.
EN 50173 Europäische Norm zur Verkabelung, ISO/IEC DIS 11801
Endgeräteauswahlziffer [auch: EAZ]
Letzte Ziffer der Rufnummer eines nationalen (1TR6) ISDN-Teilnehmers, die einem speziellen Endgerät zugewiesen werden kann. Hierdurch ist es möglich, gezielt ein Endgerät anzuwählen, z.B. ein Fax. Dies geschieht durch Anhängen einer Ziffer zwischen 0 und 9 an die eigentliche ISDN-Rufnummer, vgl. MSN.
E-Netz E-Plus
EP Elektronisches Publizieren
E-Plus [auch: E1-Netz, Vorwahl: 0177]
Digitales Mobilfunknetz der fünften Generation (nach A-, B-, C- und D-Netz), betrieben von E-Plus-Service. E. ist auf der Basis des DCS-Standards aufgebaut und seit Mai 1994 auf dem Markt, die Eigentümer sind Thyssen (28,4%), Vebacom (28,4%), BellSouth (22,5%), Vodafone (17,2%) und mehrere ostdeutsche Gesellschafter (3,5%).
Der wesentliche Unterschied zum D-Netz liegt in einer anderen Übertragungsfrequenz, die im 1800 Mhz-Bereich liegt (D-Netz: 900 Mhz) und der Sendeleistung von 0,8 Watt (bis zu 2 Watt im D-Netz). Dadurch liegt die Reichweite unter optimalen Bedingungen - freies Gelände, geringe Bebauung, gutes Wetter - bei 8 km (D-Netz bis 50 km). Unter ungünstigen Bedingungen kann diese auf 1 km und weniger reduziert sein. Im Gegensatz zum D-Netz, das in der Bundesrepublik praktisch flächendeckend ausgebaut ist, wurde E. als reines Handy-Netz konzipiert und befindet sich erst im Aufbau. Im Moment umfaßt es erst die Ballungsgebiete in Deutschland und kann 80% der Bevölkerung erreichen, Ende 1997 soll der flächendeckende Ausbau abgeschlossen sein. Eine normale Basisstation (BTS) versorgt einen Radius von 500 bis 1500 m. Derzeit (März 1996) nutzen knapp 250000 Kunden E-Plus, das als einziger Mobilfunkdienst einen Sondertarif für Studierende anbietet.
E-Plus will bis Ende 1997 über ein eigenes Richtfunknetz mit einer Streckenlänge von 40000 km verfügen.
E-Plus-Service Service-Provider von E-Plus, Eigentümer u.a. Thyssen Telecom und Vebacom.
Eprom [Abk. für Erasable programmable read only memory]
Speicher, der im Gegensatz zu RAM seine Information auch behält, wenn keine Spannung mehr anliegt; kann mit einem Eprom-Brenner programmiert werden (im Gegensatz zu ROM). In Eprom-Speichern werden üblicherweise Programme abgelegt, die nur in geringer Stückzahl produziert werden, so daß eine ROM-Produktion sich nicht lohnt. Moderne Computer oder Modems haben ihr Betriebssystem (BIOS) in Flash-Eproms, die auch ohne Eprom-Brenner programmiert werden können.
Ermes Funkrufdienst mit einer Datenübertragungsrate von 6250 Bit/s ( ETSI-Standard).
Erweiterter Befehlssatz AT-Befehlssatz
Escape-Sequenz Umschalten eines Modems vom Datenübertragungsmodus in den Kommandomodus durch das Drücken von drei „+"-Zeichen, also +++ nach einer längeren Pause, s. AT-Befehlssatz
Ethernet Absolut dominierende Vernetzungstechnologie aller lokalen Netzwerke (LAN), von den Firmen Xerox, Intel und DEC entwickelt. Der Durchbruch erfolgte etwa 1984, bis dahin hatten herstellereigene LAN-Lösungen dominiert.
E. ist in den zwei unterschiedlichen Standards IEEE 802.2 und IEEE 802.3 genormt, die oft verwechselt werden und die zueinander inkompatibel sind. Nach einer Präambel von 8 Byte, Ziel- und Quelladressen (Ethernetadressen) mit je 6 Byte folgt bei der Norm IEEE 802.3 die Paketlänge mit 2 Byte, bei IEEE 802.2 dagegen das Typfeld für das enthaltene Protokoll der Schicht 3 z.B. 0800 hex für IP, 809B hex für Appletalk oder 8137-8138 hex für Novell (Netware). Ob nun IEEE 802.3 oder 802.2 als Protokoll verwendet wird, ist meist konfigurierbar. Im Zweifelsfällen sollte immer 802.2 konfiguriert werden, insbesondere dann, wenn TCP/IP über E. transportiert werden soll. IEEE 802.2 arbeitet nicht mit IPX/NETX zusammen, wie es bei Windows for Workgroups verwendet wird.
Die übliche Länge eines E.-Pakets liegt bei 1526 Byte (mindestens 72 Byte). Die Datenübertragungsrate beträgt 10 MBit/s, durch die auftretenden Kollisionen ist dies allerdings nur ein theoretisch erreichbarer Wert, der wirkliche Durchsatz liegt eher zwischen 30 und 50% (je nach Art der Anwendungen und der Größe des Segments), vgl. Full Duplex Ethernet. Als Verbindung wird Koaxialkabel (Thin-Ethernet, Thick-Ethernet) und auch Glasfaser (LWL) verwendet, E. basiert auf Halbduplex-Technologie: wenn eine Station sendet, können (und dürfen) die anderen Stationen nur empfangen.
Da kollidierende Datenpakete erkannt werden müssen (CSMA/CD), ist die maximale Signallaufzeit zwischen zwei Teilnehmern bei E. auf 25,6 Mikrosekunden beschränkt. Insgesamt können an ein Segment maximal 30 Rechner angeschlossen werden. Inzwischen sind Ethernet-Karten konkurrenzlos billig, bei der Verkabelung wird auch in Deutschland das Koax-Kabel durch UTP abgelöst (in USA Standard).
Ethernetadresse Quell- und Zieladressen eines Datenpakets bei Ethernet. Sie sind jeweils 6 Byte lang. 46 Bit werden dabei als Adresse verwendet, die ersten zwei Bit aller Adressen sind Null. Die E. ist für jede Ethernetkarte weltweit eindeutig und wird von den jeweiligen Kartenherstellern festgelegt und auf der Karte durch Hardware (z.B. Eprom) fixiert, s. UAA.
Bei Novell-Netzwerken läßt sich die E. der Karten im Netzwerk z.B. mit dem Befehl
userlist /a feststellen.
Jedem Hardwarehersteller ist ein bestimmter Adressraum zugeteilt, in dem er E. frei vergeben kann. Somit ist an der E. nach folgender Tabelle der Hardwarehersteller feststellbar.
00000CCisco
00000FNext
00005ASchneider & Koch
00005EU.S. Department of Defense
00006BMIPS
0000AAXerox machines
0000C0Western Digital / SMC
0000C6Hewlett Packard
0000D83Com
00802DXylogics
00AA00Intel
00DD00Ungermann-Bass
00DD01Ungermann-Bass
02608C3Com f. PC
080002Bridge
080009Hewlett Packard
08000BUnisys
080010AT&T
080020SUN
08002BDEC
080046Sony
08005AIBM
Ethernet-Kabel Nach dem IEEE 802.3 Ethernet Standard werden drei Typen von Netzwerkkabeln unterstützt:
  • Thick Ethernet Koaxial
  • Thin Ethernet Koaxial
  • 10BaseT unshielded twisted-pair
  • Ethernetkarte Steckkarte für PC zur Vernetzung über Ethernet. Als Anschlußmöglichkeiten gibt es neben AUI für Thick-Ethernet auch BNC für Cheapernet und RJ-45-Buchsen für UTP-Kabel. Moderne E. werden ohne Jumper über mitgelieferte Programme konfiguriert (IRQ).
    ETSI [Abk. für European Telecommunications Standards Institute]
    Europäisches Standardisierungsgremium auf dem Gebiet der Telekommunikation, z.B. der Protokolle zur mobilen Datenkommunikation in GSM-Netzen.
    Eumetsat Abk. für European Organization for Meteorological Satellites
    EUNet [Tel.: 0231 972 22 22; http://www.germany.eu.net]
    Aus einem Forschungsprojekt der Universität Dortmund entstandener kommerzieller Service-Provider mit Sitz in Dortmund, der den privaten sowie kommerziellen Zugang zum Internet ermöglicht; 35 DM Grundentgelt beinhalten fünf Freistunden, jede weitere Minute kostet zwischen vier und fünfzehn Pfennig. ISDN-Zugänge kosten monatlich 49 DM bei zehn Freistunden, jede weitere Minute kostet zwischen 6 und 12 Pfennig.
    Mit seinem Netz in 34 Ländern ist EUnet heute einer der größten Anbieter in Europa, der auch Speziallösungen für z.B. gewerbliche Kunden offeriert.
    Eunetcom Tochtergesellschaft der Deutschen Telekom und der France Telekom
    Eurofiletransfer Standard zur Datenübertragung zwischen zwei PC über ISDN, vgl. X.75.
    Euro-ISDN Gemeinsamer, 1989 von 26 Netzwerkbetreiber in 20 europäischen Staaten vereinbarter und 1993 eingeführter europäischer ISDN-Standard für eine grenzüberschreitende Kommunikation. Rechtliche Basis ist das Memorandum of Understanding on the Implementation of an European ISDN. E. verwendet das E-DSS1-Protokoll. Für Telefonanlagen ist ein Anlagenanschluß vorgesehen, im Normalfall wird der Mehrgeräteanschluß genutzt.
    Europe Online [http://www.europeonline.com; Tel.: 0130 823250, Support: 0180 23 1995 0; Einwahlpunktrufnummer (über Datex-P): 19553]
    Europäischer Online-Dienst, der seit dem 15.12.95 im Internet auftritt und seine Dienste seit dem 15. März 1996 in Deutschland anbietet.

    Gesellschafter von EO sind die Medienunternehmen Burda (Bundesrepublik Deutschland), AT&T (USA), Meigher Communications (New York), Dr. Schwarz-Schilling GmbH, und aus Luxemburg: Société Nationale de Crédit et d’Investissement (SNCI), Banque et Caisse d’Epargne de l’Etat und die beiden Investmentfonds Stratinvest und Luxempart. Der Dienst wird entsprechend der Herkunft der Betreiber dreisprachig - deutsch, englisch und französisch - betrieben.
    Im März 1996 waren 135 Einwahlknoten in Deutschland eingerichtet, sie arbeiten mit 14400 Bit/s. ISDN-Zugänge sollen bis Mitte 1996 zur Verfügung stehen, ebenso ca. 40 Zugänge mit 28800 Bit/s. Dienste wie Homebanking und Electronic Shopping sind geplant.
    Für die Nutzung des Zugangs wird eine spezielle Software von EO benötigt. Ein Internet-Zugang incl. Newsgroups wird angeboten, ansonsten wird Online-Chat, Email und eine WWW-Suchfunktion bereitgestellt. An redaktionellem Angebot führt EO Business&Finanzen, Reisen (TraXXX), Nachrichten&Wetter, Sport, Lifestyle, Shopping, Lernen, Nachschlagen (Datenbanken) und Member-Support (Hilfestellung). EO bietet Offene Inhalte (auch für externe Internet-Nutzer), Cash & Registration (vom Internet zugänglich, aber registrierungspflichtig) und einen Geschützten Bereich (nur für EO Mitglieder).
    Als Einführungsangebot bietet EO 10 kostenlose Internetstunden im ersten Monat. Kunden des Online-Dienstes bezahlen jeden Monat 7 DM incl. zwei Internetstunden. Jede weitere Minute kostet dann 7 Pfennig (zusätzlich natürlich die Telefongebühren für die Verbindung zum Einwahlknoten).
    Die Installationssoftware von EO wird auf vier Disketten ausgeliefert, dabei ist der Browser Netscape 2.0 enthalten. Die Netscape-Software liegt in englischer Sprache vor (auch die Netscape-Bedingungen). Unter Windows 95 wird das entsprechend installierte Modem nicht verwendet, statt dessen muß das Modem aus einer eigenen Liste angegeben werden (nachteilig, wenn sich das eigene unter Windows 95 bereits installierte Modem nicht in dieser Liste findet, weil man dann auf einen Standard-Typ ausweichen muß). Verwendet wird eine Trumpet Winsock-Grundlage.
    Um das kostenlose Angebot zu nutzen, muß man sich in drei Schritten registrieren lassen: Mitgliedsvereinbarung (Geschäftsbedingungen), Persönliche Angaben; Zahlungsangaben (Kreditkarte: Visa, Mastercard). Eine Abmeldung ist über Email möglich.
    Eurosignal Von DeTeMobil betriebener Funkrufdienst (europaweit verbreitet, in Deutschland seit 1974), bei dem bis zu vier optische oder akustische Signale übermittelt werden können. Die Bedeutung der Signale muß zwischen Sender und Empfänger vorher abgesprochen werden. E. wird aufgrund dieser wenigen kommunikativen Möglichkeiten nicht weiter ausgebaut und wird auch nicht mehr vermarktet.
    Eutelsat Satellitenfernsehsystem, bestehend z.B. aus II-F1 und Hot Bird I (Position im Schnittpunkt über dem Äquator und 13 Grad Ost). Die acht E.-Satelliten senden im Bereich von 10,7 bis 11,7 GHz und sind Konkurrenten von Astra.
    eWorld [http://www.eworld.com]
    Ehemaliger Online-Dienst des Computer-Herstellers Apple. E. nahm Mitte 1994 in den USA seinen Betrieb auf, wurde aber Ende März 1996 aufgrund der übermächtigen Konkurrenz des Internet eingestellt; E. soll nun reine Durchgangsstation ins Internet sein. Neben dem Nachrichtenbereich und Wirtschaftsdiensten standen die Apple-MacIntosh-Rechner im Mittelpunkt des Informationsangebotes. Eine Teilnahme war nur unter dem Macintosh-Betriebssystem 7 oder höher möglich.
    Eine Besonderheit von E. war die grafisch gestaltete Benutzeroberfläche, die sich als elektronische Stadt darstellte. Jedes Gebäude repräsentierte einen Dienst, z.B. das eMail-Center die elektronische Post (Email).
    Exkommunizieren Ausschluß eines Benutzers, der mehrfach gegen die Regeln (Netiquette) einer Mailbox oder eines Online-Chats verstoßen hat.
    Externes Modem Modem, das an die serielle Schnittstelle eines Computer angeschlossen wird (vgl. internes Modem) und die Betriebsspannung über eine eigene Stromversorgung erhält.