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Straßenname |
seit |
Erklärung |
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Alma König-Weg |
1977 |
von der Binagasse über einen Stiegenauf- und -abgang über die Erste Wiener Hochquellwasserleitung zur Rudolf Zeller-Gasse. Alma Johanna König (1887-1942) war Schriftstellerin. |
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Alphons Petzold-Gasse |
1925 |
von der Franz Graßler-Gasse zum Eberstorferweg. Alfons Petzold (1882-1923) war ein Wiener Arbeiterdichter |
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Am Hasensprung |
1914 |
von der Reiterberggasse zur Krehangasse. “Hasensprung” ist ein alter Flurname in Mauer, deutet auf den einstmaligen Hasenreichtum hin. |
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Am Rosenberg |
1965 |
von der Wastlgasse zur Schluckergasse. “Rosenberg” ist ein ehemaliger Flurname, später auch Katastergemeinde. Einst ausgedehnte Rosenkulturen. |
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Am Spiegeln |
1912 |
von der Franz Graßler-Gasse zur Ruzickagasse. “Am Spiegeln” ist ein alter Flurname. (vgl. Der Blick. 1/2. S.12). |
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Anna Wambacher-Gasse |
1933 |
ehemalige Seitengasse der Alleegasse (heute obere Anton Krieger-Gasse). Benannt nach der Stellwagen-, Land- und Schwerfuhrwerksbesitzerin Anna Wambacher (1845-1931), einer Wohltäterin der Gemeinde Mauer. 1939 wurde auch auf der Wegparzelle das Barackenlager der deutschen Luftwaffe errichtet (vgl. Der Blick. 1/1. S.15- 17). 1952 wurde die Gasse aus dem amtlichen Verkehrsflächenverzeichnis gestrichen. |
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Anton Krieger-Gasse |
1909 |
von der Mehlführergasse zur Kalksburger Straße. Ursprünglich nur das Teilstück von der Silvester Früchtl-Gasse bis zur Rodauner Straße. Josef Anton Krieger (1828-1905), Kaufmann in Mauer und von 1882-1885 und 1888-1891 Bürgermeister von Mauer. 1957 wurde die Hasnergasse (heute Anton Krieger-Gasse von Liesing bis zur Dreiständegasse), 1899, benannt nach Leopold Hasner Ritter von Artha (1818-1891), Universitätsprofessor, Unterrichtsminister und Schöpfer des Reichsvolksschulgesetzes 1869 in Anton Krieger-Gasse umbenannt. Der Anschluss bis zum Luegerpark hieß damals Dreistände-Gasse (s. ds.). Hier begann die alte Anton Krieger-Gasse. Ab der Rodauner Straße hieß die Verlängerung Allee-Gasse, 1911, nach der dort befindlichen Kastanienallee (siehe Der Blick. 1/2. S.6). |
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Anton Strutzenberger-Weg |
1946 |
von der Heudörfelgasse zur Schloßgartenstraße. Anton Strutzenberger war Gemeinderat in Mauer und Kirchenförderer. |
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Aschbachgasse |
1961 |
zwischen Lindgraben- und Niederauer-Gasse. Dr. Josef Ritter von Aschbach, 1801-1882. Professor für Geschichte an der Universität Wien von 1853 bis 1872. |
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Atzgersdorfer Straße |
1918/1922/1955 |
bildet die Grenze zu Atzgersdorf und verläuft von Hetzendorf bis zum Atzgersdorfer Kirchenplatz. Atzgersdorf wird schon 1036 und 1171 urkundlich als Azzechinestorff erwähnt 1120 Azichindorf; wurde 1938 wie Mauer nach Wien eingemeindet. Mauer war bis 1783 pfarrlich eine Filiale der Pfarre Atzgersdorf. |
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August Greiml-Weg |
1946 |
von der Schloßgartenstraße zur Heudörfelgasse. August Greiml, 1867-1950, war verdienter Vereinsfunktionär des Kleingarten-Vereins Heudörfl auf dem ehemaligen Exerzierplatz der unteren Kaserne. |
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Bendagasse |
1964 |
eine Seitengasse der Endresstraße. Univ.-Prof. Dr. Oskar Benda, 1886-1954, war Pädagoge und Germanist, Mittelschullehrer und Landesschulinspektor. Er musste 1938 fliehen und erhielt 1945 nach seiner Rückkehr an der Universität einen Lehrstuhl für neue deutsche Literatur. Die Bendagasse war ursprünglich ein Teil der projektierten Schlimekgasse und wurde im Zuge des Schulbaues erschlossen. (vgl. Der Blick. 3/3. S.6.) |
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Bertégasse |
1929/1947 |
zwischen Rosenhügelstraße und Ruzickagasse. Heinrich Berté, 1857-1924, war Komponist und u. a. Schöpfer der Operette Dreimäderlhaus, 1916, für die er Schubertmelodien arrangierte. Von 1942-1947 hieß die Gasse Hans Prock-Gasse. Prock war Rat der Stadt Wien und Pfandinhaber der Herrschaft Mauer 1556-1560. (Näheres über Berté: Der Blick. 2/4. S.3f.). |
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Binagasse |
1957 |
von der Endresstraße zur Linken Wasserzeile. Die Familie Bina ist eine altansässige Hauerfamilie in Mauer. Von 1928 bis 1957 hieß sie Dürergasse, benannt zum 400. Todestag Albrecht Dürers. |
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Blumentalgasse |
1920 |
zwischen Schloßgartenstraße und Gereute. Das Blumental ist eine größere Mulde im Gelände mit reicher Blumenflora. |
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Corvinusgasse |
1967 |
verläuft von der Rechten Wasserzeile zur Rudolf Zeller-Gasse. Matthias Corvinus (1443-1490) war König von Ungarn und eroberte im Jahr 1483 die Ortschaft Mauer. |
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Deißenhofergasse |
1929 |
von der Rosenhügelstraße zur Bertégasse. Johann Deißenhofer, war Bäcker und Bürgermeister von Mauer, 1864-1867. Er führte in Mauer die Häusernumerierung ein. |
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Dr. Barilits-Gasse |
1965 |
zwischen Maurer Hauptplatz und Ölzeltgasse. Dr. Rudolf Barilits, 1874-1962, war von 1929 bis 1934 Bürgermeister von Mauer. Lt. Urbarium von 1709 hieß die Gasse Kirchengassl, seit 1886 Mittelgasse, sie war die mittlere Verbindung von der Ölzeltgasse zum Hauptplatz zwischen Geßlgasse und Valentingasse. |
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Dr. Kühne-Gasse |
1911/1947 |
verbindet die Anton Krieger-Gasse mit der Rudolf Waisenhorn-Gasse. Dr. Alfred Kühne (1857-1908), Sohn des Maurer Gemeindearztes und Ehrenbürgers Dr. Joachim Kohn, war Gemeindearzt und seit 1906 Ehrenbürger von Mauer. Von 1941 bis 1947 sollte sie in Sauberg-Gasse umbenannt werden, was am Widerstand der Anrainer scheiterte. |
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Dreiständegasse (neu) |
1957 |
von der Maurer Lange-Gasse bis zur Rudolf Waisenhorn-Gasse. Dreiständegasse (alt). 1926, von der seinerzeitigen Kaisersteiggasse bis zur Leipziger-(Früchtl-) Gasse. Benannt nach den drei Ständen: Arbeiter, Bauern und Bürger. Der Teil von der Maurer Lange-Gasse bis zur Anton Krieger-Gasse hieß ursprünglich Brunner-Gasse, nach dem Besitzer des Hauses Nr. 2, ab 1866 Promenadegasse und ab 1886 Kaisersteiggasse. Der Name sollte an den ehemaligen Weg der Kaiser über Rodaun nach Süden hinweisen. Der Name des Teils von der Anton Krieger-Gasse bis zur Rudolf Waisenhorn-Gasse hieß seit 1900 Liebegg-Gasse und war die Grenze zwischen den Fluren Liebeggen und Sauberg. Die alte Dreiständegasse hieß übrigens in der Zeit von 1934-1938 Carl Vaugoin-Gasse, nach dem ehemaligen Heeresminister und Vizekanzler der Regierung Schuschnigg. (vgl. den Plan Der Blick. 3/3. S.19-20, das Foto Der Blick. 2/3. S.13). |
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Drillgasse |
1954 |
von der Karl Schwed-Gasse zur Greyleder-Gasse. Dr. Wilhelm Drill, 1873-1942, war praktischer Arzt in Mauer und ist, als Jude deportiert, im April 1942 vermutlich im KZ Belzec oder Majdanek gestorben. Von 1929 bis 1954 hieß diese Gasse in Erinnerung an die Türkenzeit Türken-Gasse. |
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Eberstorfer-Weg |
1967 |
von der Karl Schwed-Gasse bis Tullnertalgasse. Nach dem Kämmerer und Feldhauptmann Veit von Eberstorf, Daten leider unbekannt, der ab 1477 Kommandant der Stadt Wien war und 1499 von Maximilian I. die Herrschaft Mauer erhielt. |
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Elisabeth-Promenade |
1908 |
ursprünglich die Verlängerung der Anton Krieger-Gasse (früher Alleegasse) zum Wald, ungefähr entlang der heute noch bestehenden Stützmauer der abgerissenen Flieger-Kaserne. (vgl. Der Blick. 1/3. S.17) |
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Endemanngasse |
1959 |
von der Ruzickagasse bis zur Scherbangasse. Johanna Endemann, 1869-1947, war Gemeinderätin in Atzgersdorf (1924-1934). Alter Name: Weinberg-Straße, 1929. |
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Endresstraße |
1966 |
beginnt beim Atzgersdorfer Kirchenplatz und endet, unterbrochen vom Maurer Hauptplatz, bei der Heudörfelgasse. Dr. Robert Endres, 1892-1964, war Historiker, Mittelschullehrer und Autor zahlreicher historischer Fachbücher. Im Urbar von 1709 wird die Gasse „Neu Aigen Sommer Zaill“ und „Winter Zaill“ genannt. Im Urbar 1835 „Neue Sommerzeile“ und „Winterzeile“. 1843 scheint erstmals der Name Hauptgasse auf und seit 1866 hieß sie Hauptstraße. Allerdings erst auf Maurer Gemeindegebiet, ab der Rudolf Zeller-Gasse. Sie ist die Verbindung nach Atzgersdorf und der Sitz diverser Herrschaftshäuser, wie Freisingerhof, Krasny-Schlössl, Villa Edelrot und des Klosters der Retemptoristinnen mit der Klosterkirche. Vor der Einmündung der Maurer Lange Gasse wird sie vom Aquädukt der l. Wiener Hochquellenwasserleitung gequert. |
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Engelsburggasse |
1924 |
von der Kasern- zur Kroißberggasse. Obwohl verkehrstechnisch unbedeutend, deutet ihr Name auf einen wesentlichen Teil der Maurer Geschichte: die Engelsburg. 1272 von Otto Haymo von Neuburg erbaut, im 14. Jh. von Chadolt von Eckartsau Engelsburg benannt. Im Spätmittelalter ein zur Andreaskapelle gehörender Meierhof, 1425 als Wohnsitz des Kaplans Pfarrhof genannt. 1529 zerstört. Nach dem Wiederaufbau Sitz des Andreas-Benefiziums. 1609-1773 im Besitz der Jesuiten. Dazwischen 1683 neuerlich zerstört. Nach neuerlichem Aufbau und nach der Ordensauflösung 1775-1918 Kaserne. Nach dem 1. Weltkrieg kurze Zeit Fliegerschule. 1923-1927 demontiert. |
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Engelshofengasse |
1954 |
von Speisingerstraße bis Matthias Hau-Gasse (Grenzgasse zu Speising). Gottlieb Penz Edler von Engelshofen, 1697-1758, Stifter und Wohltäter der St. Erhard-Kirche in Mauer. Von 1914-1954 Ottokar Kernstock-Gasse. Kernstock war Chorherr des Stiftes Vorau und der Dichter der alten Bundeshymne. |
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Erhardgasse |
1929 |
von der Friedensstraße zur Marktgemeindegasse. St. Erhard war an der Wende vom 7. zum 8. Jahrhundert Bischof von Passau und ist der Patron unserer Pfarrkirche. |
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Feuersteingasse |
1929 |
Anton Krieger-Gasse bis Haymogasse. Benannt nach dem neolithischen Hornstein-Bergwerk, das ca. 2500 v. Chr. auf der Antonshöhe bestanden hat und 1924-1929 von Dr. Joseph Bayer erschlossen wurde. Der Hornstein wurde fälschlicher Weise als Feuerstein bezeichnet. |
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Friedensstraße |
1927 |
von der Speisingerstraße zur Ruzickagasse. Benannt nach der Friedenssehnsucht der Menschen während des Ersten Weltkriegs. Vorher seit 1867 Friedhofstraße. Sie führt an dem 1868 eröffneten Ortsfriedhof vorbei, der vorher Ecke Speisingerstraße und Franz Asenhauer-Gasse war. Der neue Friedhof musste bereits 1889 erstmals erweitert werden und wurde seither mehrmals vergrößert. |
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Fischergasse |
1886 |
von der Endresstraße zur Franz Graßler-Gasse. Jakob Fischer, 1809-1883, war Schneidermeister und verdienstvoller Schulaufseher und Gemeinderat von Mauer. Nach ihm hieß die Gasse auch vor der amtlichen Benennung Schneider- oder Fischergassl. Im Urbar von 1709 scheint sie als Gebirgssteig nach dem Reiterberg auf. |
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Fleischhackergasse |
1959 |
zwischen Marktgemeinde- und Deißenhofergasse. Hofrat Dr. Richard Fleischhacker, 1882-1939, war Bezirkshauptmann von Hietzing und seit 1927 aufgrund seiner Verdienste um die Gemeinde Ehrenbürger von Mauer bei Wien. Alter Name: Nestroygasse, 1929. |
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Föhrengasse |
1959 |
eine Seitengasse der Kalksburgerstraße. Benannt nach den hier noch reichlich wachsenden Föhren. |
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Franz Asenbauer-Gasse |
1909 |
von der Speisingerstraße zur Jaschkagasse. Franz Asenbauer, 1853-1946, Ziegel- und Schieferdeckermeister, verdienstvoller Gemeindefunktionär und Gemeinderat von Mauer. Ortsschulaufseher (1893-1919), Obmann der Straßensektion und des Verschönerungsvereines. Er machte sich verdient in den Verhandlungen mit der Gemeinde Wien wegen des Hochquellwassers. Von 1886-1909 hieß die Gasse Leitengasse. |
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Franz Graßler-Gasse |
1905 |
zwischen Speisingerstraße und Ruzickagasse. Franz Graßler (1857-1934), Baumeister, 1909 Ehrenbürger und Bürgermeister von Mauer bei Wien (1891-1919). Er war 20 Jahre Obmann des Straßenausschusses, Mitglied des Orts- und Bezirksschulrates und des Armenrates. Besondere Verdienste erwarb er sich um die Wasserversorgung aus der 2. Wiener Hochquellenwasserleitung. |
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Gebirgsgasse |
1866 |
von der Kaserngasse bis zur Trasse der Wasserleitung. Nach dem am Hang des Kadoltsberges gelegenen Weinberg, damals Gebürge genannt. Seit 1709 der Weg ins Gebürg. |
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Georgsgasse |
1892 |
von der Maurer Lange Gasse zur Rysergasse. Benannt nach dem St. Georgenberg, einer frühzeitlichen Siedlungsstätte. Die Bezeichnung leitet sich vom Herrschaftsbesitz des Georg von Eckartsau, bzw. vom Hl. Georg ab, der 203 den Märtyrertod starb. |
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Geßlgasse |
1954 |
von der Endresstraße zur Maurer Lange Gasse. Monsignore Franz Geßl, 1888-1948, war von 1923 bis 1940 Pfarrer von Mauer und päpstlicher Ehrenkämmerer. In seiner Amtszeit wurde die Pfarrkirche in ihrer heutigen Form nach Plänen Clemens Holzmeisters erbaut (1934). Im Urbar von 1709 wird sie als „Straßen, so von der Kirchen ins Gebürg gehet“ bezeichnet. Im Urbar 1841 heißt sie Bäckergasse und seit 1866 Kirchengasse; eine Bezeichnung, die viele alte Maurer noch verwenden. Sie ist die Geschäftsstraße von Mauer. |
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Grauertgasse |
1961 |
zwischen Lindgraben- und Niederauergasse. Dr. Wilhelm Grauert, 1804-1852, war Universitätsprofessor für Geschichte an der Wiener Universität. |
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Greyledergasse |
1957 |
von der Marktgemeindegasse zur Wernergasse. Die Hauerfamilie Greyleder ist seit 1793 in Mauer ansässig. Vor 1957 hieß die Gasse Raimundgasse (nach Ferdinand Raimund). |
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Gütenbachgasse |
? |
führt durch das Gütenbachtal und bildet die Grenze zu Kalksburg. Das Datum der Benennung ist unbekannt (uralte Bezeichnung). |
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Hasenwartgasse |
1954 |
von der Johann Teufel-Gasse zur Theophil Hansen-Gasse. Hasenwart ist eine alte Weingartenried. Vorher seit 1926 Johann Strauß-Gasse, benannt zum 100. Geburtstag von Johann Strauß Sohn (1825-1899). |
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Haßreitersteig |
1935 |
von der Valentingasse zur Dr. Barilits-Gasse. Josef Haßreiter, 1845-1940, war Tänzer, Ballettmeister und Regisseur. Von 1870-1890 1. Solotänzer der Wiener Hofoper, sowie Tanzmeister der Hocharistokratie und arrangierte u. a. die Wohltätigkeitsfeste der Fürstin Metternich. Bei einem dieser Feste brachte er als Erstlingswerk „Die Puppenfee“ (Musik J. Bayer) zur Aufführung. 1891 wurde er Hofballettmeister und zum Schöpfer des Wr. Balletts. Er schuf zu zahlreichen Balletten das Libretto bzw. die Choreographie. 1915 erfolgte seine Ernennung zum Ehrenmitglied der Hofoper. Vorher, seit 1886, hieß das Gässchen Gartengasse, da es mitten durch Gärten führte. |
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Haymogasse |
1928/1957 |
von der Binagasse zur Rysergasse, ursprünglich nur bis zur Johann Teufel-Gasse. Der Rest hieß seit 1886 Promenadegasse. Die Haimonen waren eine jener ritterlichen Wiener Bürgerfamilien, die im 13. und 14. Jh. die bürgerliche Oberschicht Wiens bildeten. 1155 wird erstmals ein Haimo von Wien erwähnt. Der Sohn Haimos I., Otto I. (erw. 1239-1272), war von 1259-1265 Stadtrichter von Wien und erwarb 1270 durch seine 2. Ehe mit der Tochter des Marquard v. Gereut die Herrschaft lm Gereute. Im dazugehörenden Schloss stiftete er eine Andreaskapelle. Seine Söhne Otto II. und Haimo II. beteiligten sich 1309 am antihabsburgischen Aufstand und verloren dadurch ihren Besitz durch Konfiskation. Die Herrschaft Im Gereut schenkte Friedrich der Schöne 1310 Niklas Weyerberger. |
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Heimgasse |
1924 |
zwischen Friedensstraße und Franz Graßler-Gasse. Name nach der Bau- und Siedlungsgenossenschaft „Mein Heim“. |
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Heißgasse |
1957 |
von der Speisingerstraße zur Franz Graßler-Gasse. Johann Heiß, 1874-1952, war Gemeinderat der Gemeinde Mauer bei Wien. Der alte Name war Eichengasse, 1926. Das Gebiet des Reiterberges war mit Eichen bewaldet; damals Besitz des Freisingerhofes. |
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Heudörfelgasse |
1866 |
von der Endresstraße zur Wittgensteinstraße. Heudörfl: Östlich der unteren Kaserne, am Rande des Exerzierplatzes, stand eine Gruppe von Heustadeln (Scheunen) und die Gasse, die dahin führte, hieß Heustadelgasse. Auf alten Karten ist das Heudörfl (1711-1866) als eigenes Dörfl ersichtlich. Die Stadeln sind, wie erzählt wird, abgebrannt. Der Grund, auf dem sie standen, wurde parzelliert und die Häuser, die darauf gebaut wurden, stehen zum Teil noch heute. Östlich der Straße war bis 1892 der Militärfriedhof und der Exerzierplatz (bis 1918), der später einer Kleingartensiedlung wich. |
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Hugo Kirsch-Gasse |
1970 |
eine Seitengasse der Rysergasse. Reg. Rat Prof. Hugo Kirsch, 1873-1961 war akademischer Bildhauer und Keramiker. |
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Im Gereute |
1914 |
zwischen Heudörfelgasse und Jaschka-Gasse. Der Name lm Gereut war vom 13. bis zum Beginn des 15. Jahrhunderts gebräuchlicher als Mauer (Mower). Ursprünglich nur der Name des Schlosses (castrum Gerevt). |
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In der Klausen |
1888 |
auch Klausenstraße, ist die Verlängerung der Kalksburger-Straße zum Kalksburger Kirchenplatz. Benannt nach einer historischen topographischen Bezeichnung (Klause bedeutet verschlossener, schwer zugänglicher Ort, auch Engpass). |
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Isoppgasse |
1957 |
von der Schwarzwaldgasse zur Rudolf Waisenhorn-Gasse. Bartholomäus Isopp (1878-1951), war ein Vorkämpfer der Arbeiterbewegung. Der Teil von der Schwarzwaldgasse bis zur Anton Krieger-Gasse hieß seit 1928 Grillparzergasse, nach Franz Grillparzer (1791-1872). Von der Anton Krieger-Gasse zur Rudolf Waisenhorn-Gasse hieß sie seit 1914 Roseggergasse, nach Peter Rosegger (1843-1918). |
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Jaschkagasse |
1897 |
von der Lindgrabengasse zur Franz Asenbauer-Gasse. Heinrich Jaschka (1849-1897) war hochverdient um die Hebung des Ortes Mauer bei Wien und die Geselligkeit in der Gemeinde. |
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Jesuitensteig |
1866 |
von der Geßlgasse zur Johann Teufel-Gasse. Benannt nach dem Jesuitenorden, der von 1609 bis zur Aufhebung des Ordens unter Papst Klemens XIV., 1773, von der Engelsburg aus seine Herrschaft über Mauer ausübte. Der Ertrag der Herrschaft diente zur Finanzierung einzelner Ausbildungshäuser in Wien. Bei der Himmelswiese kann man heute noch einen Grenzstein aus dieser Zeit sehen. Das Jesuitengassl reichte früher bis zur Engelsburg und war ursprünglich die Grenze der Fluren Alt- und Neu-Aigen. |
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Johann Hörbiger-Gasse |
1925 |
von der Franz Graßler-Gasse zur Eberstorfergasse. Ing. Johann Hörbiger, geb. 1860 in Atzgersdorf, gest. 1931 in Mauer war ein bedeutender Erfinder auf dem Gebiet des Maschinenbaues (Hörbiger-Ventile) und Schöpfer der Welteislehre, 1898. Diese wurde 1926 als Hörbigers Glacialkosmogonie veröffentlicht. Ing. Hörbiger war seit 1913 in Mauer wohnhaft. Er war der Vater der Schauspieler Attila und Paul Hörbiger. Seine Frau war eine große Förderin der Pfarre Mauer. (vgl. Der Blick. 3/2. S.3-5 und Der Blick. 3/3. S. 3-7.) |
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Johann Teufel-Gasse |
1956 |
von der Endresstraße zur Rudolf Waisenhorn-Gasse. Johann Teufel (1896-1943) war österreichischer Freiheitskämpfer und wurde 1943 in Wien hingerichtet. Lt. Urbar von 1709 hieß sie von der Lange Gasse bis zur Rudolf Waisenhorn-Gasse Schweizergasse. Dieser Name ist auch im Gewährbuch 1828 noch in Gebrauch. Lt. Fassion 1787 als Fahrweg nach Liesing bezeichnet. Seit 1866 Liesinger Straße. Liesing wird 1002 erstmals als Liecenicha erwähnt. (Urbar = Grundbuch, Gewähr = rechtlicher Besitz, Hab und Gut, Fassion = Vermögensabgabe). |
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Kaisersteig |
? |
der heute unbenannte Steig zwischen Dreiständegasse und Rudolf Waisenhorn-Gasse. Teil eines uralten Steiges von Mauer über Rodaun nach Perchtoldsdorf der im Patent vom 18.3.1675 Gangsteig genannt wird. |
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Kalksburger Straße |
1866 |
von der Maurer Lange Gasse zur Klausen. 1959 Verlängerung durch Einbeziehung der Klausenstraße. Kalksburg wurde schon 1243 urkundlich als Chalbeperch erwähnt. Im 14. Jh. auch Chalsperg und Kallensperg, unter den Eckartsauern auch Kadolsperg. Anfang des 18. Jh. Kalchsperg. später Kalkspurg und Kalksdorf, nach den zahlreichen Kalkbrennern in dieser Gegend. Seit 1840 Kalksburg. Kalksburg war vielfach unter gleicher Herrschaft wie Mauer. |
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Kanitzgasse |
1964 |
zwischen Speisinger-Straße und Karl Schwed-Gasse. Otto Felix Kanitz (1894-1940), gelernter Installateur, wurde nach dem 1. Weltkrieg Funktionär im Arbeiterverein Kinderfreunde in Niederösterreich. 1919 errichtete er in Gmünd die 1. Kinderrepublik Österreichs, ein Ferienlager für Arbeiterkinder. Fast gleichzeitig eröffnete er im Schloss Schönbrunn eine Erzieherschule, an der u.a. Viktor Adler lehrte. Nach Selbststudium 1922 Dr. phil., 1932-1934 Bundesrat. 1938 Verhaftung. Er starb 1940 im KZ Buchenwald. Vorher hieß diese Gasse seit 1886 Freisinger-Gasse. Helfried von Meggau, Besitzer der Herrschaft Mauer, schenkte 1527 den Freisinger-Hof (ehem. Hauptstraße 20, jetzt Endresstraße 90), der an die Gasse grenzt, dem Bischof von Freising. 1898 sollte die Gasse in Kaiserin Elisabeth-Straße umbenannt werden: der Gemeinderatsbeschluß wurde aber nicht realisiert. |
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Karl Geiß-Gasse |
1957 |
von der Speisingerstraße zur Rosenhügelstraße. Karl Geiß (1905-1953) war Direktor der Glockengießerei in St. Florian und Schöpfer der neuen Pummerin. Vorher hieß sie seit 1933 Gutenberggasse, nach Johannes Gutenberg (eigentl. Gensfleisch, um 1400-1468), Erfinder des Buchdrucks mit beweglichen Lettern. 1455 Fertigstellung der berühmten Gutenberg-Bibel. |
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Karl Schwed-Gasse |
1957 |
von der Speisingerstraße zur Endresstraße. Karl Schwed (1878-1952) war ein Vorkämpfer der Arbeiterbewegung. 1) Laut Urbar von 1709 Fuhrstraße vom Hochgericht neben dem Rosen- und Reiterberg; 2) Sommerschuhgasse, 1812, nach Josef Sommerschuh, 1798-1842, Hauer und Ortsrichter in Mauer 1833-1842. 3) Heinrichgasse, 1886, Ursprung leider nicht bekannt, 4) Mariengasse, 1891, benannt nach der Hl. Maria; 1947-1957 gleiche Benennung; 5) Holzwebergasse. 1938-1945, nach Franz Holzweber (1904-1934). |
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Karlikgasse |
1957 |
von der Franz Graßler-Gasse zur Kanitzgasse. HR Dr. Karl Karlik (1867-1951). Direktor der Landeshypothekenanstalt, Förderer von Mauer, wohnhaft Maurer Lange Gasse 1. Vater von Frau Prof. Berta Karlik; sie lehrte an der Universität Wien Physik und experimentelle Kernphysik (vgl. Der Blick. 2/4.S.12-16). |
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Kaserngasse |
1886 |
von der Endresstraße zur Maurer Lange Gasse. Die Verbindung von der Unteren Kaserne, Schloß im Gereut, von den Babenbergern im 11. Jh. erbaut, 1895 demoliert, und der Oberen Kaserne, Engelsburg, 1212 von den Haimonen erbaut, 1923-26 abgetragen. Von 1697 bis 1716 findet sich der Name Pfarrhofgasse (Pfarrhof Engelsburg). 1866-1886 Obere Kaserngasse. |
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Katleingasse |
1959 |
von der Anton Krieger-Gasse zur Kalksburgerstraße. Dipl. Ing. Franz Katlein (1888-1957). Baumeister, Erbauer, Förderer und Gönner der neuen Maurer Pfarrkirche St. Erhard. |
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Krappweg |
1963 |
von der Rudolf Zeller-Gasse zur Rechten Wasserzeile. Nach der im 18. Jh. in Mauer gepflanzten und verarbeiteten Krapp-Wurzel. Aus dieser Wurzel wurde rote Farbe zum Tuchfärben, sowie für Druckerfarben erzeugt. |
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Krehangasse |
1961 |
von der Rudolf Zeller-Gasse zur Friedensstraße. Adolf Krehan (1856-1910) war Oberlehrer und Gemeinderat in Atzgersdorf. |
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Kroißberggasse |
1886 |
von der Maurer Lange Gasse zur Lindgrabengasse. Kroysperg = Krebsberg, eine Weingartenried, urkundlich 1409 Chreusperg. 1425 Krewsperg. |
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Krumböckgasse |
1957 |
von der Ruzickagasse zur Schmidlergasse. Franz Krumböck (1805-1884) war Oberlehrer und Regenschori in Mauer. Vorher seit 1912 Römergasse, zur Erinnerung daran, dass hier 1905-1907 Reste einer römischen Wasserleitung gefunden wurden, die parallel zur 1. Wr. Hochquellenleitung verlief. Bei Bauarbeiten in der Rudolf Zeller-Gasse wurden 1992 wieder Teile dieser Wasserleitung freigelegt. Teile davon finden sich im Bezirksmuseum. |
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Kunkegasse |
1954 |
von der Maurer Lange Gasse zur Haymogasse. Hans Kunke (1906-1940). Gemeindebeamter und Stefanie Kunke (1908-1943), Lehrerin (vgl. Der Blick. 2/1. S.12.), waren beide Opfer des Nationalsozialismus, beide starben im KZ. Vorher hieß die Gasse seit 1880 Mack-Gasse, nach Valentin II. Ritter von Mack (1794-1887), dem Maurer Mack, der bis 1848 Eigentümer der Herrschaften Kalksburg, Mauer, Liesing und Schellenhof war. Er schuf die Mack'sche Wasserleitung zum Maurer Hauptplatz. |
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Kurze Gasse |
1928 |
zwischen Ruzickagasse und Am Spiegeln. Ein auffallend kurzes Gäßchen. im Gegensatz zur Lange Gasse. |
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Lainergasse |
? |
zwischen Tullnertalgasse und Atzgersdorferstraße. Lainer, eine seit 1751 altansässige Hauerfamilie in Mauer, die verdienstvolle Männer in die Ortsvorstehung entsandte. |
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Langgasse |
1933 |
von der Roißgasse zur Heißgasse. Lang, eine seit dem 17. Jh. in Mauer ansässige Hauerfamilie. Die älteste Nennung 1642, bzw. nach der Türkenbelagerung 1686. |
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Leitengasse |
1933 |
heute zwischen Speisinger Straße und Heudörfelgasse. Benannt nach der Weingartenried (obere und untere) Leiten. Ursprünglich der Name der Franz Asenbauer-Gasse bzw. später der Wittgensteinstraße. |
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Lindauergasse |
1933 |
von der Kalksburger Straße zur Rudolf Waisenhorn-Gasse. Michael Lindauer, 1862-1944, war verdienstvoller Gemeinderat von Mauer. |
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Lindgrabengasse |
1886 |
von der Rielgasse zur Aschbachgasse. Lindgraben ist ein Flurname. Durch die Lindgrabengasse floss früher der Lindgrabenbach, der sich auf dem Exerzierplatz (heute Siedlung Heudörfel) im Heudörfel mit dem Leitenbach vereinigte. |
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Linke Wasserzeile |
1928 |
von der Rudolf Waisenhorn-Gasse zur Maargasse. Der linksseitige Straßenzug entlang der Trasse der 1. Wr. Hochquellenwasserleitung, die in den Jahren 1869 bis 1873 erbaut wurde. |
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Lodrongasse |
1929 |
eine Seitengasse der Linken Wasserzeile, bis zur Mehlführergasse. Nach dem alten Grafengeschlecht der Lodron. Graf Sigmund von Lodron war 1549-1556 Besitzer der Herrschaft Mauer. |
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Maargasse |
1951 |
von der Johann Teufel-Gasse zur Linken Wasserzeile. Dr. Oskar Maar, 1888-1953, war Germanist. Vorher hieß die Gasse seit 1928 Eckartsaugasse, nach den alten Grundherren im 14. Jh. Chadolt von Eckartsau d. Ä., der 1357 Kalksburg und Mauer vereinigte und sich um die Einführung des Weinbaues verdient machte. Das Geschlecht der Grafen von Eckartsau wird urkundlich erstmals 1175 erwähnt und erlosch 1507. |
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Marktgemeindegasse |
1929/1952 |
von der Speisinger Straße zur Ruzickagasse. Benennung anlässlich der Markterhebung bzw. zur 25-Jahr-Feier der Erhebung zur Marktgemeinde am 30. Juni 1927. |
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Matthias Hau-Gasse |
1957 |
von der Karl Schwed-Gasse zur Engelshofengasse. Matthias Hau, 1698-1760, war Ortsrichter von Mauer 1741-1760. Vorher seit 1929 Leitenwaldgasse. |
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Maurer Hauptplatz |
1886/1957 |
unterbricht die Endresstraße zwischen Speisinger Straße und Bendagasse. Das ehemalige Ortszentrum mit Kirche, altem Pfarrhof und Gemeindegasthaus (heute Wohnbau mit Marienkäfer und Apotheke). Erste Benennung im Urbar von 1709 als „Der Anger von Neu Aigen, Teil von Neu Aigen Sommer Zeill und Winter Zeill“. Im Urbar von 1835 wird er als „Ein Teil von neue Sommerzeile und neue Winterzeile“ genannt. Das Urbar von 1843 nennt ihn nur „Ein Teil der Hauptgasse“. 1866 wird er als „Ein Teil der Hauptstraße“ erwähnt. Seit 1. April 1887 hieß er endgültig Hauptplatz. Benennung unter Bürgermeister Heimann. In den Jahren von 1938 bis 1945 hieß er - wie viele andere Hauptplätze - Adolf Hitler-Platz. Dann bis 1957 wieder nur Hauptplatz. |
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Maurer Lange Gasse |
1866/1957 |
von der Endresstraße bis zum Wald. Mit ca. 2500m Länge eine der längsten Gassen von Mauer, deren oberster Teil von 1886-1957 ab der Kaserngasse Waldgasse hieß. Sie ist die Haurer-Gasse, auch mit den Großkellereien von Felix Klaber (Nr. 1) und Keidel & Schrauth (Nr. 11), sowie mit dem Sommersitz der Mechitaristen und dem ehem. Anwesen des Prinzen Reuß, das später die Rainer-Schule bzw. das Kloster der Servitinnen beherbergte. Sie wurde ursprünglich vom Knotzenhach durchflossen. Im Urbar von 1603 wird sie „Am alten Aigen Summer Zeill“ und im „Alten Aigen Winter Zeill“ genannt. Im Urbar von 1709 „Alt Aigen Sommerzeill“ und „Winterzeill“. und im Urbar von 1835 „Alte Sommerzeile“ und „Alte Winterzeile“. 1843 wird erstmals der Name Lange Gasse verwendet. |
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Meggaugasse |
1929 |
von der Anton Krieger-Gasse zur Maargasse. Nach dem Geschlecht der Herren von Meggau, die am Beginn des 16. Jh. die Besitzer von Mauer waren. |
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Meraner Weg |
1957 |
von der Marktgemeindegasse zum Eberstorferweg. Benannt nach der Stadt Meran in Südtirol. |
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Meyrinkgasse |
1957 |
von der Friedensstraße zum Eberstorferweg. Gustav Meyrink, 1868-1932, war Schriftsteller und Redakteur der Zeitschrift „Der liebe Augustin“ und Mitarbeiter des „Simplicissimus“. |
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Migschitzgasse |
1957 |
von der Franz Graßler-Gasse zur Kanitzgasse. Anna Migschitz, 1851-1956, war eine der ältesten Bewohnerinnen des 23. Bezirkes. Sie erreichte das ungewöhnliche Alter von 105 Jahren! |
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Niederauergasse |
1933 |
zwischen Jaschkagasse und Aschbachgasse. Johann Michael Niederauer, 1739-1813, war Hauer und 1790-1791 Ortsrichter in Mauer. Seine Nachkommen waren noch lange Hauer in Mauer. Einer der bekanntesten war Karl Niederauer. Der Paradeiser, in der Hauptstraße (heute Endresstraße). Er war - meines Wissens - der Erste, der in Mauer Rotwein kelterte. |
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Niederreiterberggasse |
1929 |
von der Erhardgasse zur Stuhlhofergasse. Niederreiterberg ist ein alter Flurname. |
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Ölzeltgasse |
1885 |
von der Geßlgasse zur Valentingasse, früher ein Teil des Jesuitensteiges, 1866-1885. Anton Ölzelt Ritter von Newin, 1817-1875, Hof- und Stadtbaumeister, Kunstsammler und großer Wohltäter von Mauer. Er ließ u. a. eine Wasserleitung bauen, mit Auslauf neben dem Mack-Becken und ist der Erbauer der Schießstätte und der Maurer Lust. Als Obmann des Verschönerungsvereines ließ er im Maurer Wald Promenadenwege anlegen und errichtete den Pavillon auf der Antonshöhe. Sein Sohn, Dr. Anton Ölzelt Ritter von Newin war Gemeinderat und seit 1886 Ehrenbürger von Mauer. Dieser spendete das Armenhaus in der Speisinger Straße 232 (früher Wienerstraße 23). Das Ölzelt-Mausoleum ist eines der schönsten Grabdenkmäler auf dem Maurer Friedhof. |
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Pantlitschkogasse |
1957 |
von der Atzgersdorfer Straße zur Tullnertalgasse (Siedlung Rosenberg). Die Familie Pantlitschko ist seit 1754 als Hauer in Mauer ansässig und sandte verdienstvolle Männer in die Gemeindevertretung. |
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Peterlinigasse |
1957 |
von der Speisinger Straße zur Schloßgartenstraße. Dominik Peterlini, 1875-1944, Professor an der Akademie für Musik und darst. Kunst in Wien (1925-32), gründete die Peterlini-Sängerknaben und war um den Singschulunterricht für Knaben bemüht. Auch seine Frau Luise war Musikpädagogin. Von 1891 bis 1957 hieß die Gasse Gustav Drasche-Gasse. Gustav Ritter von Drasche, 1816-1904, war Förderer und Ehrenbürger der Gemeinde Mauer seit 1889. Obmann des Vereins zur Pflege der Ortsinteressen und der Geselligkeit in Mauer. Er stiftete das Glasfenster Hl. Josef in der alten Pfarrkirche. |
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Pflaumengasse |
1957 |
von der Atzgersdorfer Straße zur Wastlgasse. Der Name soll daran erinnern, dass der Zwetschkenbaum in Mauer besonders gut gedeiht und in den alten bäuerlichen Obstgärten vorherrscht. |
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Plattlgasse |
1929 |
von der Kroißberggasse zum Waldrand. Plattl ist ein alter Flurname, die volkstümliche Bezeichnung für eine platte, ebene Wiesenfläche. |
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Rechte Wasserzeile |
1928 |
von der Rudolf Waisenhorn-Gasse zur Maargasse. Die Straße rechtsseitig der Trasse der 1. Wr. Hochquellwasserleitung. |
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Reibergasse |
1957 |
von der Atzgersdorfer Straße zur Ruzickagasse. Mathias Reiber, Vater (1735-1791) und Ignaz Reiber, Sohn (1769-1836), waren beide Schulmeister bzw. Lehrer in Mauer. |
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Reiterberggasse |
1914 |
von der Ruzickagasse zur Rudolf Zeller-Gasse. Reiterbergen ist ein alter Flurname. |
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Riedelgasse |
1911 |
die Grenze zu Speising, von der Speisingerstraße zur Rosenhügelstraße. Josef Gottfried von Riedel, 1803-1870, Psychiater. Nach seinem Studium in Prag, Arzt an der Prager lrrenanstalt. 1851 Direktor und Neugestalter der Lainzer Irrenanstalt. Riedel war als Reformator des Irrenwesens in Österreich ein Vertreter der humanistischen Richtung, die Zwangsmaßnahmen ablehnte. Gegenüber der Riedelgasse steht auch heute noch das ehemalige Linienamt, die Mautstelle für Waren, die nach Wien transportiert wurden. Hier war auch bis zur Eingemeindung Mauers die Zonengrenze der Straßenbahn; für die Weiterfahrt musste man aufzahlen. |
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Rielgasse |
1954 |
von der Kaserngasse zum Gereute. Alexander Riel (1886-1952), von Beruf Schriftsetzer, war Mitglied des Ortsschulrates und Gemeinderat in Mauer. Vorher hieß diese Gasse seit 1909 Babenbergersteig, zur Erinnerung an die Markgrafen und Herzöge, 976-1246. Die Babenberger erbauten das Jagdschloß Im Gereut im 11. Jh. und die Jagdkapelle zum Hl. Erhard, die später zum Presbyterium der Pfarrkirche St. Erhard wurde. |
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Rittlergasse |
1888 |
von der Haymogasse zur Schwarzwaldgasse. Theodor Rittler, 1821-1886, war Rechnungsrat beim Wiener Magistrat und verdienstvoller Mitarbeiter in der Maurer Gemeindeverwaltung. Von 1879-1886 Gemeinderat und Obmann des Baukomitees. |
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Rodauner Straße |
1866 |
von der Maurer Lange Gasse zur Breitenfurter Straße. Lt. Urbar von 1709 „Gassen, so in Liebeggen gehet“, 1729-1836 Gschwendtgasse, nach dem Anrainer Gschwendt (Lange Gasse 109). 1842-1866 Straße nach Rodaun. 1965 wurde die Mauerberggasse in die Rodauner Straße einbezogen. Rodaun wird urkundlich schon 1165 als Radune oder Radown genannt. Der Name Rodaun leitet sich von den ersten Besitzern der Burg Rodaun ab. Im Gegensatz zu den Ausfallstraßen wie Atzgersdorfer- oder Speisinger Straße, die den angrenzenden Ort nennen, hat Rodaun keine gemeinsame Grenze zu Mauer, galt aber immer als Nachbarort. |
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Roißgasse |
1964 |
von der Speisinger Straße zur Marktgemeindegasse, vorher Teil der Heimgasse. Hermann Roiß, 1927-1959, war Bundesbahnbeamter und Hochalpinist (1956 Erstbesteigung des Gasherbrum II, 8035m) und ist 1959 bei der Besteigung des Dhaulaghiri tödlich verunglückt. |
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Rosenberggasse |
1929 |
von der Karl Schwed-Gasse zum Meranerweg, 1981 in Bauland umgewidmet. Benannt nach dem Flurnamen Rosenberg. |
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Rosenhügelstraße |
1886 |
ursprünglich Rosenhügelgasse, von der Hetzendorferstraße zur Speisingerstraße. Im 12. Bezirk hieß sie früher Mauer-Gasse. Rosenhügel ist ein alter Flurname und deutet auf den reichen Rosenbewuchs dieser Gegend hin. Auf dem Rosenhügel befindet sich ein großer Wasserspeicher der Ersten Wr. Hochquellenleitung und stand früher der Sender Wien der RAVAG. |
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Rudolf Waisenhorn-Gasse |
1951 |
von der Seybelgasse zur Weixelbergergasse, sie führt durch die Gemeinden Liesing und Mauer. Rudolf Waisenhorn (1871-1921) war von 1918-1921 Bürgermeister von Liesing. 1787 und 1820 wird sie als Steinmaßelweg genannt. Von 1886 bis 1914 hieß sie Grenzgasse, weil sie die Grenze zu Liesing bildet. 1914 wurde sie in Zandergasse umbenannt, nach Dr. Moritz Zander, der 1904-1912 Bezirkshauptmann des pol. Bezirkes Hietzing-Umgebung war. In Anerkennung seiner Verdienste um Mauer wurde ihm 1908 die Ehrenbürgerschaft verliehen. Bis 1957 endete die Zander-Gasse bei der Rodauner-Straße, dann wurde die Dr. Karl Treitel-Gasse in die Rudolf Waisenhorn-Gasse einbezogen. Über Dr. Treitl fehlen mir leider nähere Angaben. |
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Rudolf Zeller-Gasse |
1909 |
von der Endemanngasse zur Rudolf Waisenhorn-Gasse. Ursprünglich Grenzweg wegen der Grenze zu Atzgersdorf. 1886-1909 Bräuhausgasse. Rudolf Teller (1858-1918) war Haus- und Grundbesitzer, Bürgermeister-Stellvertreter und Obmann des Ortsschulrates. 1912 Ehrenbürger von Mauer. Er machte sich verdient um die Wasser-Beschaffung aus der Zweiten Wr. Hochquellenleitung und die Erbauung der Wasserleitungsanlage in Mauer. |
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Ruzickagasse |
1957 |
von der Bertégasse zur Endresstraße. Franz Eduard Ruzicka (1875-1950) war ein Gewerkschafter der Bundesbahner und Bürgermeister von Mauer (1919-1921 und 1924-1930). Im Urbar von 1806 wird die Gasse als „Fahrweg in Hasensprung“ genannt, seit 1886 hieß sie Feldgasse, die Gasse, die ins Feld führt. |
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Rysergasse |
1957 |
von der Georgsgasse zur Rudolf Waisenhorn-Gasse. Fridreich der Ryser, schon 1429 erwähnt, war Ortsrichter und Bergmeister von Mauer. Der Bergmeister war der Vorsitzende des Pergthaiding, des Weinberg-Gerichtes. Von der Rudolf Waisenhorn-Gasse bis zur Kalksburger Straße hieß sie von 1933-1951 Andreas Hofer-Gasse, von der Kalksburger Straße bis zur Maurerlust seit 1914 Winkelmanngasse, nach dem Kammersänger Hermann Winkelmann, 1847-1912, der das erste Ehrenmitglied der Hofoper war und im Haus Waldgasse 9 (heute Maurer Lange Gasse 139) wohnte. |
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Schillingergasse |
1933 |
von der Plattlgasse zur Gebirgsgasse. Schillinger heißt die, seit der 2. Türkenbelagerung in Mauer ansässige Hauerfamilie. |
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Schlimekgasse |
1899 |
von der Franz Asenbauer-Gasse zur Peterlinigasse. Josef Schlimek (1711-1836) war Zimmermeister und Ortsrichter von Mauer (1808-1811). Auch sein Enkel Johann (1841-1904) war Baumeister und Gemeinderat von Mauer. |
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Schloßgartenstraße |
1898/1957 |
von der Franz Asenbauer-Gasse zur Rielgasse. Der Teil von der Heudörfelgasse zur Franz Asenbauer-Gasse hieß vor 1957 Neugasse, 1886, und von 1866-1886 Untere Kaserngasse; es war dies eine neue Gasse quer durch den ehemaligen Exerzierplatz. Schloßgarten ist ein alter Flurname und deutet auf den Garten des Schlosses Im Gereut hin, an dessen Grundgrenze die Gasse in ihrem oberen Teil verläuft. |
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Schmidlergasse |
1933 |
von der Tullnertalgasse zur Endemanngasse. Franz Schmidler (1738-1796) war Krapp-Fabrikant (siehe Krappgasse) und ein großer Wohltäter Mauers. |
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Schmiedeckgasse |
1957 |
von der Gebirgsgasse zur Schloßgartenstraße. Otto Schmiedeck (1876-1954) war ein Vorkämpfer der Arbeiterbewegung. Vorher hieß sie seit 1911 Jakob Lamm-Gasse, benannt nach Mons. Jakob Lamm (1833-1908), Pfarrer in Mauer von 1871-1901 und Ehrenbürger seit 1895. Mit der Ehrenbürgerschaft wurde sein humanitäres Wirken für Mauer und die Verdienste um die Errichtung des Marienhauses - dem heutigen Pfarrkindergarten - gewürdigt. |
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Schwarzwaldgasse |
1886 |
von der Dreiständegasse zur Johann Teufel-Gasse. Maria Edle von Schwarzwald, 1814-1882, eine Sektionsratswitwe, war eine große Wohltäterin von Mauer. Sie vermachte das Doppelhaus Kunkegasse 8-10 der Gemeinde Mauer mit der Auflage, jährlich 700 Gulden an die Armen des Ortes zu verteilen. Frau Maria von Schwarzwald'sche Stiftung, 1885. |
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Silvester Früchtl-Gasse |
1957 |
von der Haymogasse zur Rudolf Waisenhorn-Gasse. Silvester Früchtl, 1865-1940, Rauchfangkehrermeister, war Feuerwehrhauptmann und Ehrenbürger von Mauer. Vorher hieß die Gasse seit 1914 Leipzigergasse. Diese Benennung erfolgte anlässlich der 100-Jahr-Feier der Völkerschlacht bei Leipzig 1813. Sie reichte von der Haymogasse bis zur Anton Krieger-Gasse. Die 1926 beschlossene Verlängerung bis zur Rudolf Waisenhorn-Gasse erfolgte erst nach dem Zweiten Weltkrieg. |
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Sommerschuhgasse |
1935 |
eine Seitengasse der Haymogasse. Josef Sommerschuh, 1798-1842, war Hauer, Hausbesitzer und Ortsrichter von Mauer in den Jahren 1833-1842. |
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Speisingerstraße |
1951 |
von der Verbindungsbahn - an der Grenze zwischen Lainz und Speising - bis zum Maurer Hauptplatz. Vor 1709 wurde sie Schrannengasse genannt. im Urbar von 1709 „Fuhrstraße von Wien in die Maur“. Seit 1866 galt die Bezeichnung Wienerstraße, allerdings nur bis zur Ortsgrenze. Der Name Speising - unserer nördlichen Nachbargemeinde - wird schon im 12. Jh. genannt. An der Wienerstraße lagen die Kirche, das Rathaus, die Schule, das Marienhaus und knapp vor der Gemeindegrenze die Anlagen der Wienfilm. Bis nach dem Ersten Weltkrieg reichte zwischen Wittgensteinstraße und Riedelgasse noch die Mauer des Lainzer Tiergartens bis zur Straße. Auf diesem Areal entstand ab 1920 die SAT-Siedlung, die bis 1938 zur Gemeinde Mauer gehörte. |
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Sperkergasse |
1957 |
von der Wastlgasse zur Reibergasse. Die Hauerfamilie Sperker ist seit 1791 in Mauer ansässig. |
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Steinberggasse |
1912 |
von Am Spiegeln zur Ruzickagasse. Steinberg ist ein alter Flurname. |
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Stieglergasse |
1957 |
von der Wastlgasse zur Tullnertalgasse. Die Hauerfamilie Stiegler ist seit 1782 in Mauer ansässig. Besonders Franz Stiegler machte sich um das Wohl der Öffentlichkeit verdient. |
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Stuhlhofergasse |
1929 |
von der Niederreiterberggasse zur Marktgemeindegasse. Martin Stuhlhofer (1802-1888), Hauer und Bürgermeister von Mauer in den Jahren 1860-1864. |
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Talkengasse |
1957 |
von der Rechten Wasserzeile zur Rudolf Zeller-Gasse. Talken ist eine Weinried auf Atzgersdorfer Gebiet. |
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Thallergasse |
1866 |
von der Maurer Lange Gasse zur Endresstraße. Johann Thaller (1793-1862) war Baumeister und erster Bürgermeister von Mauer (1850-1861). Seine Vorgänger hießen Dorfrichter. Der Name der Gasse, vor der amtlichen Benennung, war Häupelgasse, wegen der dort angelegten Gemüsegärten. |
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Theophil Hansen-Gasse |
1928 |
von der Rechten Wasserzeile zur Rudolf Waisenhorn-Gasse. Theophil Eduard Freiherr von Hansen (1813-1891) war Architekt und Baumeister. Seine bekanntesten Bauten sind das Parlament, das Musikvereinsgebäude und die Akademie der Bildenden Künste, sowie für Heinrich Drasche den Heinrichhof (heute Opernringhof). |
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Tilgnergasse |
1928 |
von der Johann Hörbigergasse zur Friedensstraße. Viktor Tilgner (1844-1896) war Bildhauer. Er schuf u.a. die Denkmäler für Mozart, Makart und Bruckner und die Brunnengruppe im Volksgarten. |
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Tribulzgasse |
1929 |
von der Haymogasse zur Anton Krieger-Gasse. Klaudius Tribulz Graf zu Meltz, Mitte 16. Jh., war Besitzer der Herrschaften Kalksburg, Mauer und Speising in den Jahren 1581-1603. |
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Tullnertalgasse |
1929 |
von der Ruzickagasse zur Südbahnstraße. Tullnertal ist ein alter Flurname, früher auch Rosenberggraben. |
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Valentingasse |
1843 |
von der Endresstraße zur Maurer Lange Gasse. Im Urbar von 1709 und der Fassion von 1787 heißt sie Krautgasse, wegen der Gemüsegärten durch die sie verlief (Ried Krautgärten). Im Urbar von 1841 scheint der Name Frauengasse auf. Valentin Edler von Mack (1764-1838), Herrschaftsbesitzer von Kalksburg und Mauer, ab 1832 auch von Liesing. Er legte sein Hauptaugenmerk auf den Straßenbau von Kalksburg nach Speising. Sein Sohn Valentin II. (1794-1887), Truchseß und Herr der Landstände, war der Schutzengel von Mauer. |
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Walter von der Vogelweide-Gasse |
1930 |
von der Franz Graßler-Gasse zur Friedensstraße. Walter von der Vogelweide (1170-1230) war deutscher Minnesänger und der bedeutendste Lyriker des Mittelalters. |
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Wastlgasse |
1957 |
von der Atzgersdorferstraße zur Bertégasse. Wastl ist eine seit 1789 in Mauer ansässige Hauerfamilie, die mehrere verdienstvolle Gemeindefunktionäre stellte. |
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Weixelbergergasse |
1924 |
von der Anton Krieger-Gasse zur Rudolf Waisenhorn-Gasse. Gerard Weixelberger (1660-1728), Sohn des Maurer Ortsrichters Johann Weixelberger, trat 1683 in das Zisterzienserstift Rein bei Graz ein. Von 1705 bis 1728 war er Abt des Stiftes Heiligenkreuz. Er ist der Stifter der Maurer Sonnenmonstranz und der Pietá des Giovanni Giuliani, die heute im Seitenschiff der Pfarrkirche zu sehen ist. |
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Wernergasse |
1929 |
von der Rosenhügelstraße zur Bertégasse. Laurenz Werner (1820-1901), von Beruf Federnschmücker, war Bürgermeister von Mauer (1870-1879). |
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Wittgensteinstraße |
1909 |
urspr. Hermann Wittgenstein-Straße, von der Speisingerstraße zum Maurer Wald. Daher auch der alte Name Tiergartenweg, 1903, später Leitengasse und kurzzeitig Asenbauergasse. Hermann Christian Wittgenstein (1802-1878), erwarb durch Kauf 1855 die Herrschaft Mauer. Die Familie Wittgenstein hatte auch das Kirchenpatronat. Die Gutsinhabung - Karl und Paul Wittgenstein - überließ 1909 der Gemeinde Mauer geschenkweise den Grund entlang der Tiergartenmauer (die damals noch bis zur Speisingerstraße reichte) unter der Bedingung, dass die Straße gebaut wird und für immerwährende Zeiten Hermann Wittgenstein-Straße heißt, und die Verbauung villenartig erfolgt. |
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Zeidlergasse |
1957 |
von der Haymogasse zur Maargasse. Dr. Jakob Zeidler (1855-1911) war Universitätsprofessor und Literaturhistoriker. Der frühere Name, seit 1925, war Haidengasse nach der Flur Haiden. Die Haide, Ödland, ursprünglich mit Heide (Heidekraut) und Gestrüpp bewachsenes Land. |